Nullnummer: Invivo gibt ersten Einblick.

02.08.2007
 nk
 

Trockenübung: Invivo präsentiert Nullnummer Das neue Magazin Invivo ist jetzt als Nullnumer erschienen. Das Heft richtet sich an betuchte Leser von 50-69 Jahren und wird von der ProScript Media Gesellschaft herausgegeben. Die Zeitschrift ist hochwertig aufgemacht, das Layout luftig und mit klaren Strukturen. Nur der Titel (Hillary Clinton in schwarz-weiß) überzeugt nicht wirklich. Inhaltlich geht es querbeet: ein bisschen Poitik, Kultur, Reisen, Stil, Business und Human-Interest-Geschichten.

Trockenübung:

 

Invivo präsentiert Nullnummer

Das angekündigte Heft Invivo (kress.de vom 20. Juli 2007) ist jetzt als Nullnummer erschienen. Das Magazin richtet sich an betuchte Leser im Alter von 50-69 Jahren. Herausgeber ist die ProScript Media Gesellschaft in Hannover. Die tatsächliche Erstausgabe erscheint im Oktober.

 

Invivo präsentiert sich als Premium-Titel mit hochwertiger Aufmachung. Das Layout ist luftig und klar, die Bebilderung angenehm. Nur das Titelbild (Hillary Clinton in schwarz-weiß) wirkt wenig einladend. Inhaltlich greift die Redaktion so ziemlich alles auf, was "weltoffene Etablierte"  (EIgenwerbung) interessieren könnte: ein bisschen Politik, Kultur, Reisen, Stil, Business und Human-Interest-Geschichten. Die Texte sind relativ kurz und locker geschrieben. Wer auf der Suche nach Zeitvertreib ist, liegt hier richtig - Hintergrundinfos gibt es eher woanders. Auffällig: Die Zeilenabstände sind recht großzügig - wohl in Anbetracht der betagteren Zielgruppe.

 

Befremdlich sind allerdings Formulierungen wie "Die Metropolen sind ein absolutes Must für Cityhopper". Vor so schlimmem Denglisch sollten auch Best Ager verschont bleiben. Die Themenwahl scheint ansonsten geeignet, um die Aufmerksamkeit der anvisierten Zielgruppe zu erregen: Neben Hillary sind in der Nullnummer außerdem Jörg Pilawa und Silvia von Schweden vertreten. Außerdem gibt's Tipps für "reife Bauherrn" und am Schluss darf Spiegel-Online-Sprachkritiker Bastian Sick noch ein ganz generationsspezifisches Problem aufspießen: Wie macht man eigentlich im Lokal auf sich aufmerksam, seitdem das "gute alte Fräulein" abhanden gekommen ist?

Nina Kirst

 nk

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