Trampus verlässt "Wiesbadener Kurier"

 

Bye, bye, Kurhaus  Wiesbadener Kurier ohne Trampus Der Wiesbadener Kurier schafft seine Doppelspitze ab: Die Co-Chefredakteurin Ulrike Trampus, 36, (Foto) hat das Blatt der Verlagsgruppe Rhein Main verlassen. Im Verlag heißt es: aus „organisatorisch-strukturellen Gründen innerhalb der Verlagsorganisation“. Was das genau bedeutet – unklar. Klar ist nur, dass die Entscheidung dazu im Verlag getroffen wurde.

Bye, bye, Kurhaus

 

Wiesbadener Kurier ohne Trampus

Ulrike TrampusDer Wiesbadener Kurier schafft seine Doppelspitze ab: Die Co-Chefredakteurin Ulrike Trampus, 36, hat das Blatt der Verlagsgruppe Rhein Main verlassen. Im Verlag heißt es: aus „organisatorisch-strukturellen Gründen innerhalb der Verlagsorganisation“. Was das genau bedeutet – unklar. Klar ist nur, dass die Entscheidung dazu im Verlag getroffen wurde.

 

In der Redaktion heißt es, die Zusammenarbeit der Dopppelspitze habe gut funktioniert. Matthias Friedrich, der das Blatt gemeinsam mit Trampus vor vier Jahren übernommen hatte, leitet die Redaktion nun alleine.

 

Dem Blatt steht am 9. Oktober eine Änderung der Buchstruktur bevor – künftig soll es u.a. ein Unterhaltungsressort geben. Der Leipziger Professor Michael Haller berät den Kurier bei der Umstrukturierung.

 

 

Trampus kam 2003 von der Pforzheimer Zeitung, wo sie bereits mit 29 Jahren zur stellvertretenden Chefredakteurin aufgestiegen war. Doch Frauen an der Spitze deutscher Zeitungen bleiben offenbar eine Spezies, die man mit der Lupe suchen muss. Am 6. Oktober ist Trampus als Rednerin auf der Tagung zum 20. Jubiläum des Journalistinnenbundes geladen, wo sie überMehr Alltag, mehr Demokratie, weniger Professionalität?“ diskutieren soll. Ein Thema, zu dem sich viel sagen ließe.

Christian Meier

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