Kirch und DFL wollen Bundesliga TV gründen.

08.10.2007
 

Fußball-Comeback:  Kirch und DFL wollen offenbar Bundesliga TV gründen Die Verhandlungen zwischem dem Medienunternehmer Leo Kirch und der Deutschen Fußball Liga (DFL) sind offenbar weit gediehen. Kirch will laut Frankfurter Rundschau zusammen mit der DFL einen Sender Bundesliga TV gründen, der fertig geschnittene und kommentierte Spielberichte einschließlich Interviews anbieten soll. Adressaten sind Privatsender, Satellitenfirmen sowie Kabelnetzbetreiber.

Fußball-Comeback:

 

Kirch und DFL wollen offenbar Bundesliga TV gründen

Die Verhandlungen zwischem dem Medienunternehmer Leo Kirch und der Deutschen Fußball Liga (DFL) sind offenbar weit gediehen. Kirch will laut Frankfurter Rundschau zusammen mit der DFL einen Sender Bundesliga TV gründen, der fertig geschnittene und kommentierte Spielberichte einschließlich Interviews anbieten soll. Adressaten sind Privatsender, Satellitenfirmen sowie Kabelnetzbetreiber.

 

Kirch soll nach übereinstimmenden Medienberichten insgesamt 1,5 Mrd Euro für einen Zeitraum von drei Jahren (Spielzeit 2009/2010 bis 2011/2012) bieten. Für die DFL und die Bundesliga-Vereine würde dies ein Plus von 20% bei den Vermarktungseinnahmen bedeuten. Nachdem die Kirch-Pleite der Liga Verluste im dreistelligen Mio-Bereich brachte und einige Vereine an den Rand des Ruins führte, müsste Kirch die Klubs zudem mit einer hohen Bankbürgschaft überzeugen. Am kommenden Dienstag soll den 36 Bundesliga-Vereinen das Modell bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung vorgestellt werden.

 

Zur Diskussion steht laut Spiegel, ob Kirch im Auftrag der Liga die Rechte vertreiben soll. Die DFL würde die Rechte dabei offenbar nicht an Kirch verkaufen, sondern dessen Agentur KF 15 nur mit Ausschreibung und Vergabe betrauen und so selbst die Hoheit über die Verträge mit den Sendern behalten.

 

Der 80-Jährige Kirch hatte vor rund zwei Wochen über einen Anteilstausch 11,5% an dem Medienunternehmer EM.Sport Media erworben, der einstigen EM.TV. Zum Unternehmen gehören der Sportsender DSF, das Internet-Sportporal Sport1 und Plazamedia, das für Premiere die Bundesliga produziert.

Marc Bartl

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