Laut "Focus": Vorstände verlassen die PIN-Group.

01.12.2007
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Laut "Focus": Thiel und Böhrs verlassen Pin-Group Das Engagement von Springer bei der Pin-Group entwickelt sich immer mehr zu einem Desaster. Weil der Verkauf der Pin-Group an TNT nicht recht voran kommt, beauftragt Springer jetzt eine Investmentbank damit, einen Käufer zu finden. Zudem steigen auch noch die Top-Manager bei Pin aus. Das meldet "Focus". Vorstandschef Günter Thiel und sein Stellvertreter Karsten Böhrs werden ihre Verträge nicht mehr verlängern und das Unternehmen verlassen. Springer-Boss Mathias Döpfner sagte unterdessen der "FAZ", sein Verlag prüfe in Sachen Pin "alle Optionen": "Weiterführung, Kooperationen, Veränderung des Geschäftsmodells, Teilverkauf, Verkauf, Beendigung der Geschäftstätigkeit". Eine Fusion mit TNT würde laut Döpfner aber "das Problem nicht lösen".

Laut "Focus":

 

Thiel und Böhrs verlassen Pin-Group

Pin Group Das Engagement von Springer bei der Pin-Group entwickelt sich immer mehr zu einem Desaster. Weil der Verkauf der Pin-Group an TNT nicht recht voran kommt, beauftragt Springer jetzt eine Investmentbank damit, einen Käufer zu finden. Zudem steigen auch noch die Top-Manager bei Pin aus. Das meldet "Focus". Vorstandschef Günter Thiel und sein Stellvertreter Karsten Böhrs werden ihre Verträge nicht mehr verlängern und das Unternehmen verlassen. Springer-Boss Mathias Döpfner sagte unterdessen der "FAZ", sein Verlag prüfe in Sachen Pin "alle Optionen": "Weiterführung, Kooperationen, Veränderung des Geschäftsmodells, Teilverkauf, Verkauf, Beendigung der Geschäftstätigkeit". Eine Fusion mit TNT würde laut Döpfner aber "das Problem nicht lösen".

 

Das Top-Management der Pin-Group fühle sich gemobbt von den Verhandlungen mit TNT, die angeblich hinter ihrem Rücken geführt wurden. Laut "Focus" teilte Thiel Döpfner mit, er wolle seinen im Sommer auslaufenden Kontrakt nicht verlängern. Stellvertreter Böhrs habe bereits seinen Aufhebungsvertrag unterschrieben.

 

Nachdem die große Koalition jetzt doch den alten Monopolisten Post AG durch die Einführung des Mindestlohnes gegen Wettbewerber schützt (kress.de vom 30. November 2007), dürfte Döpfner Schwierigkeiten bekommen, aus dem PIN-Deal ohne große Schäden wieder auszusteigen. Springer hatte erst im Juni die Mehrheit an der Pin Group für 510 Mio Euro übernommen (kress.de vom 28. Juni 2007). Das Unternehmen schreibt tief rote Zahlen.

 

Döpfner selbst hat die Mindestlohnregelung in der "FAZ" scharf attackiert: "Der gesamte private Postwettbewerb steht vor einem Scherbenhaufen. Wettbewerb gegen den Staatsmonopolisten ist unter diesen Umständen praktisch unmöglich."

Thomas Wengenroth

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