Emap-Eigner könnten Bauer-Deal zum Scheitern bringen

 

Widerstand: Emap-Eigner könnten Bauer-Deal noch zum Scheitern bringen Ein Teil der Emap-Anteilseigner erwägt nach Informationen des britischen Tageszeitung "Times", auf der außerordentlichen Hauptversammlung im Januar gegen die Übernahme durch den Heinrich Bauer Verlag zu stimmen. Sie stören sich daran, dass Emap keine Käufer für das umsatzstarke Geschäft mit Messen, Kongressen und Fachzeitschriften gefunden hat.

Widerstand:

Emap-Eigner könnten Bauer-Deal
noch zum Scheitern bringen

Emap LogoEin Teil der Emap-Anteilseigner erwägt nach Informationen des britischen Tageszeitung "Times", auf der außerordentlichen Hauptversammlung im Januar gegen die Übernahme durch den Heinrich Bauer Verlag zu stimmen. Sie stören sich daran, dass Emap keine Käufer für das umsatzstarke Geschäft mit Messen, Kongressen und Fachzeitschriften gefunden hat. "Wenn die denken, dass das erfolgreich war, dann haben wir eine andere Sicht der Dinge", zitiert die "Times" einen Investor.

 

Der Bauer-Deal würde das Ende für die Marke Emap bedeuten. Die Gruppe wurde vor 60 Jahren als Zeitungsverlag unter dem Namen East Midlands Allied Press ins Leben gerufen. Wenn Bauer den Zuschlag für den Deal bekommt, muss das Unternehmen gleichzeitig seinen Namen aufgeben.

 

Bauer kauft für für fast 1,6 Mrd Euro nur die Publikumszeitschriften und Radiostationen von Emap. Die Gruppe gibt in Großbritannien u.a. die Titel "Grazia", "Heat" und "FHM" heraus. Zu den Radiosendern der Gruppe zählen "Kiss" "Magic", und "Kerrang".  Den nicht verkauften Rest will Emap behalten, obwohl sich die Gruppe ursprünglich auch davon trennen wollte. Emap gibt Fachzeitschriften wie "Broadcast" und "Retail Week" heraus und veranstaltet u.a. das Werbe-Festival in Cannes.

em

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