"Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo hat beim Symposium der Lead-Awards ein Redesign angekündig

 

Lead-Awards-Symposium: Giovanni di Lorenzo kündigt "Zeit"-Redesign an "Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo (Foto) hat am Mittwoch beim Symposium der Lead-Awards in Hamburg Neuerungen am eigenen Blatt für Ostern sowie die Zeit danach angekündigt. Sukzessive soll an etlichen Stellen ein Redesign stattfinden, das manche Redakteure bei der internen Präsentation als "Kulturrevolution“ empfunden hätten. Tyler Brûlé, Macher des Global-Business-Magazins "Monocle“, nutzte seinen Trip nach Deutschland, um auf freie Stellen hinzuweisen: Er sucht einen Berlin-Korrespondenten und einen Mitarbeiter fürs Büro in Zürich.

Lead-Awards-Symposium:

Giovanni di Lorenzo kündigt
"Zeit"-Redesign an

"Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo (Foto) hat am Mittwoch beim Symposium der Lead-Awards in Hamburg Neuerungen am eigenen Blatt für Ostern sowie die Zeit danach angekündigt. Sukzessive soll an etlichen Stellen ein Redesign stattfinden, das manche Redakteure bei der internen Präsentation als "Kulturrevolution“ empfunden hätten. Tyler Brûlé, Macher des Global-Business-Magazins "Monocle“, nutzte seinen Trip nach Deutschland, um auf freie Stellen hinzuweisen: Er sucht einen Berlin-Korrespondenten und einen Mitarbeiter fürs Büro in Zürich.

 

Das Oberauge hinter der Umgestaltung der "Zeit" hat gerade bei den Lead-Awards einen klingenden Namen: Mirko Borsche, im vorigen Jahr als Visual Leader des Jahres ausgezeichnet, berät Artdirektorin Haika Hinze. Was sich ändert, ist allerdings Geheimsache. "Wir werden die Änderungen an keiner Stelle erwähnen, erklären oder bewerben", sagte di Lorenzo.

 

"Monocle"-Macher  Brûlé formulierte bei der Veranstaltung unterdessen einige Anforderungen an Blattmacher - und an zukünftige Mitarbeiter: keine Marktforschung, keine Wände in der Redaktion, keine Presse-Reisen, keine Powerpoint-Präsentationen für Anzeigenkunden, kein User-generated Content - und kein Essen am Schreibtisch.

Torsten Zarges

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