Kirch-Gläubiger kriegen diesmal weniger Kohle als erwartet.

16.03.2008
 
 

Kirch-Gläubiger kriegen diesmal weniger Kohle als erwartet Knapp sechs Jahre nach der Kirch-Pleite bekommen die Gläubiger einen weiteren Teil ihrer Forderungen zurück. Der Batzen ist laut "Spiegel" (aktuelle Ausgabe) kleiner als erwartet: Knapp 160 Mio Euro soll Insolvenzverwalter Michael Jaffé an die Gläubiger überweisen. In einer ersten Tranche hatte Jaffé bereits 300 Mio Euro verteilt - mit solch einem Sümmchen sei auch diesmal gerechnet worden. Weil bei den diversen Kirch-Tochterfirmen noch immer Steuerfragen geprüft werden und Rechtsstreitigkeiten laufen, falle die Summe nun vorerst geringer aus, so der "Spiegel". Insgesamt beträgt die Insolvenzquote momentan etwa 12% - am Ende des Verfahrens könnten sogar zwischen 22 und 28% der Gesamtforderungen (3,9 Mrd Euro) zurückgezahlt werden - das wäre laut "Spiegel" eine ungewöhnlich hohe Quote. Allerdings werde das Verfahren voraussichtlich noch vier- oder fünfeinhalb Jahre andauern. Zu den Gläubigern von KirchMedia gehören fast alle großen deutschen Banken, aber auch der ehemalige Geschäftspartner Axel Springer.

Kirch-Gläubiger kriegen diesmal weniger Kohle als erwartet

Knapp sechs Jahre nach der Kirch-Pleite bekommen die Gläubiger einen weiteren Teil ihrer Forderungen zurück. Der Batzen ist laut "Spiegel" (aktuelle Ausgabe) kleiner als erwartet: Knapp 160 Mio Euro soll Insolvenzverwalter Michael Jaffé an die Gläubiger überweisen. In einer ersten Tranche hatte Jaffé bereits 300 Mio Euro verteilt - mit solch einem Sümmchen sei auch diesmal gerechnet worden. Weil bei den diversen Kirch-Tochterfirmen noch immer Steuerfragen geprüft werden und Rechtsstreitigkeiten laufen, falle die Summe nun vorerst geringer aus, so der "Spiegel". Insgesamt beträgt die Insolvenzquote momentan etwa 12% - am Ende des Verfahrens könnten sogar zwischen 22 und 28% der Gesamtforderungen (3,9 Mrd Euro) zurückgezahlt werden - das wäre laut "Spiegel" eine ungewöhnlich hohe Quote. Allerdings werde das Verfahren voraussichtlich noch vier- oder fünfeinhalb Jahre andauern. Zu den Gläubigern von KirchMedia gehören fast alle großen deutschen Banken, aber auch der ehemalige Geschäftspartner Axel Springer.

 

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