Holtzbrinck beteiligt sich an Frauenportal "Erdbeerlounge".

09.04.2008
 nk
 

Süße Früchtchen: Holtzbrinck beteiligt sich an Frauenportal "Erdbeerlounge" Holtzbrinck Ventures hat sich mit einem Minderheitsanteil an dem Start-up "Erdbeerlounge" beteiligt. Das Frauenportal ist seit 1. März 2008 online und verzeichnet nach eigenen Angaben täglich bis zu 1.000 neue Registrierungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Thematisch unterscheidet sich die Seite wenig von anderen ihrer Art: Es geht um Männer, Mode, Stars und Diäten. Die Website kombiniert redaktionelle Inhalte mit Elemente eines sozialen Netzwerks. Gründerin ist Stephanie Staar, die schon die "NetMoms" aus der Taufe hob. Die Chefredaktion hat Mareen Günther inne. Wie die Erdbeerlounge der kress-Redaktion mundet - umblättern!

Süße Früchtchen:

 

 

Holtzbrinck beteiligt sich an Frauenportal "Erdbeerlounge"

ErdbeerloungeHoltzbrinck Ventures hat sich an dem Start-up "Erdbeerlounge" beteiligt. Die Beteiligung sei zwar beträchtlich, aber dennoch eine Minderheit. Das Frauenportal ist seit 1. März 2008 online und verzeichnet nach eigenen Angaben täglich bis zu 1.000 neue Registrierungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Thematisch unterscheidet sich die Seite wenig von anderen ihrer Art: Es geht um Männer, Mode, Stars und Diäten. Die Website kombiniert redaktionelle Inhalte mit Elementen eines sozialen Netzwerks. Gründerin und Geschäftsführerin ist Stephanie Staar, die schon die "NetMoms" aus der Taufe hob. Die Chefredaktion hat Mareen Günther, 29, inne. Sie kommt von ARD text.

 

Entsprechend dem Namen ist die gesamte Seite in Rot-Tönen gehalten (siehe Foto). Bis auf ein paar kleine grafische Unreinheiten ist das Layout gelungen. Interaktivität wird durch Abstimmungs-Tools à la "Wer ist berühmter?" und "Steht's mir?" gefördert. Nutzerinnen können sich als "Erdbeermädel" registrieren, müssen aber nicht. Das Projekt wirkt, als sei es mit viel Liebe und Sorgfalt entstanden. In einem Making-of-Video stellt sich das junge Team vor - ein paar Männer sind auch dabei. Hauptantrieb für die Gründung war laut Staar der Wunsch, "einfach mal Spaß im Internet zu haben". Dementsprechend locker luftig und selbstironisch geht es auf der Seite zu - mit Rubriken wie "Frosch oder Prinz" oder "Jungs jetzt mal ehrlich". Das gesamte Team besteht aus sechs festen Mitarbeitern und mehreren Freien. Finanziert wird die Seite durch Werbung.

 

Erdbeerlounge

 

Neben Holtzbrinck sehen noch weitere Investoren Potenzial in dem Frauenportal: Mit von der Partie sind u.a. Oliver Samwer, Michael Schwedtje (onVista) und Lukasz Gadowski (Spreadshirt). Die Mehrheit liegt aber noch bei den Gründerinnen.

 

Frauen im besten Alter sind derzeit eine beliebte Zielgruppe im Internet. Auch andere Verlage wie Springer und Burda haben es auf sie abgesehen. Springer hat sich im vergangenen Jahr an dem französischen Portal "aufeminin.com" beteiligt (kress.de vom 27. Juni 2007) - der deutsche Ableger hört auf den Namen "gofeminin.de". Burda geht die Frauen gleich auf zwei Ebenen an und hat sowohl eine eigene Marke unter "beQueen" gestartet (kress.de vom 20. September 2007) als sich auch an dem amerikanischen Unternehmen Glam Inc. beteiligt, das mehrere Frauenseiten bündelt (kress.de vom 25. Februar 2008). Gruner + Jahr setzt eher auf die Verlängerung bestehender Zeitschriftenmarken ins Web. Wobei sich "bym.de" besonders gut macht - obwohl das Printheft im Juni 2006 eingestellt wurde (kress.de vom 7. Juni 2006).

Nina Kirst

 

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