Nutzer Sozialer Netzwerke sind treu - doch beim Geld hört die Freundschaft auf.

14.04.2008
 

Soziale Netzwerke - beim Bezahlen hört die Freundschaft auf Die Mitglieder einer Online-Community sehen ihr Engagement meist als langfristig angelegte Beziehung. Dies geht aus der Studie "Web 2.0 Soziale Netzwerke - Modeerscheinung oder nachhaltiges Geschäftsmodell?" von PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor. Demnach wollen 70% der Befragten zumindest in ihrem wichtigsten sozialen Netzwerk "für immer" bleiben. Die Akzeptanz der Kommunikationsplattformen ist bei den Nutzern hoch - solange es nicht an den eigenen Geldbeutel geht: "Problematisch ist die Erzielung von Umsatzerlösen für die Betreiber der Plattformen, denn allen Treueschwüren zum Trotz würden nur wenige Nutzer auch einen Mitgliedsbeitrag an ihre virtuelle Gemeinschaft entrichten", so Arno Wilfert, Technologie-Experte und Partner bei PwC. Auch kostenpflichtige Premiumdienste stoßen laut Studie nur auf geringes Interesse. Ausnahmen bilden hier vor allem die Nutzer der Plattformen Xing oder Second Life. So werden wohl die Geschäftsmodelle von Sozialen Netzwerken meist auf Werbeeinnahmen ausgerichtet sein müssen. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die Einführung von Werbung würde bei den meisten Nutzern nicht zwingend zu einer Abkehr von sozialen Netzwerken führen. 37% der Nutzer gaben sogar an, dass sie personalisierte Werbung akzeptieren würden - was höhere Werbeerlöse durch diese Art der zielgerichteten Werbung ermöglichen könnte.

Soziale Netzwerke - beim Bezahlen hört die Freundschaft auf

Die Mitglieder einer Online-Community sehen ihr Engagement meist als langfristig angelegte Beziehung. Dies geht aus der Studie "Web 2.0 Soziale Netzwerke - Modeerscheinung oder nachhaltiges Geschäftsmodell?" von PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor. Demnach wollen 70% der Befragten zumindest in ihrem wichtigsten sozialen Netzwerk "für immer" bleiben. Die Akzeptanz der Kommunikationsplattformen ist bei den Nutzern hoch - solange es nicht an den eigenen Geldbeutel geht: "Problematisch ist die Erzielung von Umsatzerlösen für die Betreiber der Plattformen, denn allen Treueschwüren zum Trotz würden nur wenige Nutzer auch einen Mitgliedsbeitrag an ihre virtuelle Gemeinschaft entrichten", so Arno Wilfert, Technologie-Experte und Partner bei PwC. Auch kostenpflichtige Premiumdienste stoßen laut Studie nur auf geringes Interesse. Ausnahmen bilden hier vor allem die Nutzer der Plattformen Xing oder Second Life. So werden wohl die Geschäftsmodelle von Sozialen Netzwerken meist auf Werbeeinnahmen ausgerichtet sein müssen. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die Einführung von Werbung würde bei den meisten Nutzern nicht zwingend zu einer Abkehr von sozialen Netzwerken führen. 37% der Nutzer gaben sogar an, dass sie personalisierte Werbung akzeptieren würden - was höhere Werbeerlöse durch diese Art der zielgerichteten Werbung ermöglichen könnte.

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.