"Berliner Kurier" lässt sich auf Stasi-Vergangenheit überprüfen.

09.05.2008
 nk
 

"Berliner Kurier" lässt sich auf Stasi-Vergangenheit überprüfen Nach den Stasi-Fällen bei der "Berliner Zeitung" (kress.de vom 2. April 2008) will sich jetzt auch der "Berliner Kurier" auf eine mögliche Stasi-Vergangenheit prüfen lassen. Beide Zeitungen gehören zum Berliner Verlag. "Berliner Kurier"-Chefredakteur Hans-Peter Buschheuer hat den früheren Personalchef des Berliner Verlags, den Anwalt Johannes Weberling, mit der Untersuchung beauftragt. Unter seiner Leitung soll eine Forschungsgruppe der Europa-Universität Viadrina ein Gutachten erstellen. Mit Ergebnissen wird im Spätsommer gerechnet, sie sollen auch der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der "Berliner Kurier" entstand 1990 aus dem SED-Blatt "BZ am Abend". Ein Großteil der Redaktion hat die Zeitung nach eigenen Angaben nach der Wende verlassen. Mit der Untersuchung will der "Berliner Kurier" die Integrität der Redaktion beweisen und notfalls Konsequenzen aus den Ergebnissen ziehen. Hintergrund: Im April hatten sich zwei Redakteure der "Berliner Zeitung" als ehemalige "Inoffizielle Mitarbeiter" der Stasi offenbart. Chefredakteur Josef Depenbrock hatte eine "externe, unabhängige Analyse der journalistischen Arbeit" des Blattes angekündigt.

"Berliner Kurier" lässt sich auf Stasi-Vergangenheit überprüfen

StasiNach den Stasi-Fällen bei der "Berliner Zeitung" (kress.de vom 2. April 2008) will sich jetzt auch der "Berliner Kurier" auf eine mögliche Stasi-Vergangenheit prüfen lassen. Beide Zeitungen gehören zum Berliner Verlag. "Berliner Kurier"-Chefredakteur Hans-Peter Buschheuer hat den früheren Personalchef des Berliner Verlags, den Anwalt Johannes Weberling, mit der Untersuchung beauftragt. Unter seiner Leitung soll eine Forschungsgruppe der Europa-Universität Viadrina ein Gutachten erstellen. Mit Ergebnissen wird im Spätsommer gerechnet, sie sollen auch der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der "Berliner Kurier" entstand 1990 aus dem SED-Blatt "BZ am Abend". Ein Großteil der Redaktion hat die Zeitung nach eigenen Angaben nach der Wende verlassen. Mit der Untersuchung will der "Berliner Kurier" die Integrität der Redaktion beweisen und notfalls Konsequenzen aus den Ergebnissen ziehen. Hintergrund: Im April hatten sich zwei Redakteure der "Berliner Zeitung" als ehemalige "Inoffizielle Mitarbeiter" der Stasi offenbart. Chefredakteur Josef Depenbrock hatte eine "externe, unabhängige Analyse der journalistischen Arbeit" des Blattes angekündigt.

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