Ulrike Simon kehrt der "Welt"-Gruppe den Rücken.

 

Ulrike Simon kehrt der "Welt"-Gruppe den Rücken Die Reporterin Ulrike Simon, 39, verlässt die Zeitungsgruppe "Welt"/"Berliner Morgenpost" zum Jahresende, sie ist bereits freigestellt. Ihr Vertrag sei auf eigenen Wunsch und in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst worden, sagte sie auf Anfrage zu kress, zu weiteren Details wollte sie sich nicht äußern. Simon, spezialisiert auf Medienberichterstattung, war im Januar 2007 vom "Tagesspiegel" zu Axel Springer gekommen (kress.de vom 14. September 2006). Der Konzern verkaufte das damals als Zeichen der Öffnung, denn Simon hatte zuvor kritisch über Springer berichtet, etwa über die Praktiken der "Bild"-Zeitung. Doch die Reporterin überwarf sich schnell mit ihrem neuen Arbeitgeber: Im September 2007 geriet sie mit dem damaligen "WamS"-Chefredakteur Christoph Keese aneinander, weil der ihre Berichterstattung über die möglichen Übernahme des Pearson-Anteils an der "FTD" durch den Spiegel-Verlag zunächst verhindert hatte. Sie stellte damals ihre Mitarbeit an der Kolumne "Menschen & Medien" ein und ist seit Januar auch sonst publizistisch verstummt. Auch unter Keeses Nachfolger Thomas Schmid, erklärtermaßen kein Freund von Medienberichterstattung in den eigenen Blättern, ist offenbar keine Besserung des Verhältnisses eingetreten.

Ulrike Simon kehrt der "Welt"-Gruppe den Rücken

Die Reporterin Ulrike Simon, 39, verlässt die Zeitungsgruppe "Welt"/"Berliner Morgenpost" zum Jahresende, sie ist bereits freigestellt. Ihr Vertrag sei auf eigenen Wunsch und in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst worden, sagte sie auf Anfrage zu kress, zu weiteren Details wollte sie sich nicht äußern. Simon, spezialisiert auf Medienberichterstattung, war im Januar 2007 vom "Tagesspiegel" zu Axel Springer gekommen (kress.de vom 14. September 2006). Der Konzern verkaufte das damals als Zeichen der Öffnung, denn Simon hatte zuvor kritisch über Springer berichtet, etwa über die Praktiken der "Bild"-Zeitung. Doch die Reporterin überwarf sich schnell mit ihrem neuen Arbeitgeber: Im September 2007 geriet sie mit dem damaligen "WamS"-Chefredakteur Christoph Keese aneinander, weil der ihre Berichterstattung über die möglichen Übernahme des Pearson-Anteils an der "FTD" durch den Spiegel-Verlag zunächst verhindert hatte. Sie stellte damals ihre Mitarbeit an der Kolumne "Menschen & Medien" ein und ist seit Januar auch sonst publizistisch verstummt. Auch unter Keeses Nachfolger Thomas Schmid, erklärtermaßen kein Freund von Medienberichterstattung in den eigenen Blättern, ist offenbar keine Besserung des Verhältnisses eingetreten.

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