eBay frühstückt Tiffany ab.

15.07.2008
 

eBay frühstückt Tiffany ab Das Internetauktionshaus eBay hat einen Prozess gegen den US-Juwelier Tiffany gewonnen, bei dem es um gefälschte Markenprodukte ging. Ein Gericht in New York befand, dass eBay genügend Vorsichtsmaßnahmen gegen Fälschungen ergriffen habe, so eBay. Tiffany hatte im Jahr 2004 Klage erhoben, weil die Mehrzahl der angeblich von Tiffany stammenden Schmuckstücke bei eBay Fälschungen seien. Der Juwelier verlangte, dass die Produkte aus dem Handel der Website genommen werden. eBay begrüßte das Urteil als "Sieg für die Verbraucher". In Frankreich hatte das Unternehmen dagegen vor kurzem einen ähnlichen Prozess gegen die Luxusgütergruppe LVMH verloren (kress.de vom 1. Juli 2008). eBay war wegen der Versteigerung gefälschter Handtaschen, Parfüms und Kleidungsstücke zu Schadenersatz in Höhe von 38 Mio Euro verdonnert worden. Der Internetversteigerer legte Berufung ein und setzte den Handel mit diesen Produkten vorerst fort. Hintergrund: eBay hat ein System entwickelt, das den Herstellern ermöglicht, angebotene Gegenstände als mögliche Fälschungen anzuzeigen. In solchen Fällen wird das eBay-Konto des Versteigerers gesperrt. Das Auktionshaus gibt an, im Jahr 2007 insgesamt 50.000 Konten gesperrt zu haben.

eBay frühstückt Tiffany ab

Das Internetauktionshaus eBay hat einen Prozess gegen den US-Juwelier Tiffany gewonnen, bei dem es um gefälschte Markenprodukte ging. Ein Gericht in New York befand, dass eBay genügend Vorsichtsmaßnahmen gegen Fälschungen ergriffen habe, so eBay. Tiffany hatte im Jahr 2004 Klage erhoben, weil die Mehrzahl der angeblich von Tiffany stammenden Schmuckstücke bei eBay Fälschungen seien. Der Juwelier verlangte, dass die Produkte aus dem Handel der Website genommen werden. eBay begrüßte das Urteil als "Sieg für die Verbraucher". In Frankreich hatte das Unternehmen dagegen vor kurzem einen ähnlichen Prozess gegen die Luxusgütergruppe LVMH verloren (kress.de vom 1. Juli 2008). eBay war wegen der Versteigerung gefälschter Handtaschen, Parfüms und Kleidungsstücke zu Schadenersatz in Höhe von 38 Mio Euro verdonnert worden. Der Internetversteigerer legte Berufung ein und setzte den Handel mit diesen Produkten vorerst fort. Hintergrund: eBay hat ein System entwickelt, das den Herstellern ermöglicht, angebotene Gegenstände als mögliche Fälschungen anzuzeigen. In solchen Fällen wird das eBay-Konto des Versteigerers gesperrt. Das Auktionshaus gibt an, im Jahr 2007 insgesamt 50.000 Konten gesperrt zu haben.

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