Medien-Berlin im Obama-Fieber.

 

Medien-Berlin im Obama-Fieber Die Berliner Journalisten sind seit einigen Tagen im Obama-Taumel. Noch bevor der Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten am Donnerstag abend vor der Berliner Siegessäule eine Rede halten wird, haben schon zig Zeitungen und Zeitschriften sein Konterfei auf ihre Titelseiten gehoben. Nach dem "Spiegel" am Montag nun auch der "stern". Das Stadtmagazin "zitty" recycelte äußerst ungelenk den Wowereit-Slogan und schlagzeilte: "Ich bin schwarz. Und das ist auch gut so." Und "Bild" fordert deutsche Politiker am Donnerstag auf: "Macht uns den Obama!" Die amerikanische Polit-Website "Politico" zitiert die Washingtoner "Spiegel"-Korrespondentin Cordula Meyer mit dem Satz: "Es scheint so, als ob es in Deutschland keine andere Story gibt als den Obama-Besuch." Auch "Zeit"-Herausgeber Josef Joffe kommt zu Wort: "Die deutsche Presse verhält sich, als ob die Wahl von Obama schon beschlossene Sache sei. Er wird gefeiert wie ein siegreicher römischer General." Es gebe zu wenig "nüchterne Analyse", so Joffe laut "Politico".

Medien-Berlin im Obama-Fieber

Die Berliner Journalisten sind seit einigen Tagen im Obama-Taumel. Noch bevor der Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten am Donnerstag abend vor der Berliner Siegessäule eine Rede halten wird, haben schon zig Zeitungen und Zeitschriften sein Konterfei auf ihre Titelseiten gehoben. Nach dem "Spiegel" am Montag nun auch der "stern". Das Stadtmagazin "zitty" recycelte äußerst ungelenk den Wowereit-Slogan und schlagzeilte: "Ich bin schwarz. Und das ist auch gut so." Und "Bild" fordert deutsche Politiker am Donnerstag auf: "Macht uns den Obama!" Die amerikanische Polit-Website "Politico" zitiert die Washingtoner "Spiegel"-Korrespondentin Cordula Meyer mit dem Satz: "Es scheint so, als ob es in Deutschland keine andere Story gibt als den Obama-Besuch." Auch "Zeit"-Herausgeber Josef Joffe kommt zu Wort: "Die deutsche Presse verhält sich, als ob die Wahl von Obama schon beschlossene Sache sei. Er wird gefeiert wie ein siegreicher römischer General." Es gebe zu wenig "nüchterne Analyse", so Joffe laut "Politico".

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