Kein grüner Lifestyle bei Burda - "Ivy" eingestellt.

 

Burda steht nicht auf grünen Lifestyle: Welkes Efeu - "Ivy" eingestellt Burda hat das Projekt "Ivy" beerdigt. "Nach zwei regionalen Testausgaben", so eine Pressemitteilung vom späten Freitagnachmittag, sehe die Marktforschung "keine ausreichende wirtschaftliche Basis". Unter dem Namen "Ivy" (englisch für Efeu) hatten die Journalisten Michalis Pantelouris und Alexander Böker ein Konzept für ein Online- und Printmedium entwickelt, das sich dem "grünen Lifestyle" widmet. Zielgruppe waren die von der Marktforschung derzeit gehypten Lohas, die sich einem Lebensstil verschreiben, der auf Gesundheit und Nachhaltigkeit setzt.

Burda steht nicht auf grünen Lifestyle:

 

Welkes Efeu - "Ivy" eingestellt

Burda hat das Projekt "Ivy" beerdigt. "Nach zwei regionalen Testausgaben", so eine Pressemitteilung vom späten Freitagnachmittag, sehe die Marktforschung "keine ausreichende wirtschaftliche Basis". Unter dem Namen "Ivy" (englisch für Efeu) hatten die Journalisten Michalis Pantelouris und Alexander Böker ein Konzept für ein Online- und Printmedium entwickelt, das sich dem "grünen Lifestyle" widmet. Zielgruppe waren die von der Marktforschung derzeit gehypten Lohas, die sich einem Lebensstil verschreiben, der auf Gesundheit und Nachhaltigkeit setzt.

 

Mit der Entscheidung hat sich der Verlag lange Zeit gelassen. Es ist denkbar, dass das Stop für "Ivy" in erster Linie von der derzeit schwierigen Marktlage getrieben wurde, und nicht als Votum gegen das Konzept an sich zu verstehen ist. Denn das Magazin soll im Markt gut angekommen sein und trifft einen Nerv. Zudem gehörte Helmut Markwort, oberster Journalist des Hauses Burda, zu den Fürsprechern von "Ivy".

 

Doch bei Burda muss derzeit gespart werden - bei jedem Titel zwischen 5 und 10% des Budgets. So ist gut möglich, dass "Ivy" der miesen Konjunktur für Printobjekte zum Opfer fiel. Burda hat es damit aber auch versäumt, Vorreiter bei einem unbestritten interessanten Trend zu sein. Freilich ist Grün nicht immer ein Selbstgänger - so sollen sich auch "grüne" Titelgeschichten bei großen Zeitschriften nicht zwingend gut am Kiosk verkaufen.

Christian Meier

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