"Bild"-Chef will mehr Bewegtbild.

08.09.2008
 cl
 

"Bild"-Chef drückt Lesern Videokamera in die Hand "Bild"-Chefredakteur und Herausgeber Kai Diekmann (Foto) will seine Leserreporter kostenlos mit Videokameras ausrüsten. Dies berichtet das "Medium Magazin" (Septemberausgabe). "Wir müssen heute Geschichten auf eine neue Art erzählen. Dabei trennen wir nicht mehr Bilder, Texte oder Videos", erklärt Diekmann seine Beweggründe. Jedoch nehme man nicht das Fernsehen als Vorbild sondern setze auf von Nutzern erstellte Inhalte. Am liebsten würde er seine 1.000 besten Leserreporter kostenlos mit Videokameras ausrüsten. Dafür müsste man jedoch mit einem Hersteller zusammenarbeiten, um einen günstigen Endpreis herauszuschlagen, so der "Bild"-Chef. Viele Redakteure würden jetzt schon Videohandys nutzen. Das gedrehte Material werde dann direkt vom Handy auf die "Bild"-Server hochgeladen und nachbearbeitet. "Wir sind keine Papierhändler, sondern Contentlieferanten." Man müsse sich daher an die Gegebenheiten anpassen. Mit "User generated Advertising" will Diekmann Leser zu Werbern machen. Beispielsweise könnte "Bild" in Zusammenarbeit mit Ikea zum Dreh eines neuen Werbespots aufrufen.

"Bild"-Chef drückt Lesern Videokamera in die Hand

"Bild"-Chefredakteur und Herausgeber Kai Diekmann (Foto) will seine Leserreporter kostenlos mit Videokameras ausrüsten. Dies berichtet das "Medium Magazin" (Septemberausgabe). "Wir müssen heute Geschichten auf eine neue Art erzählen. Dabei trennen wir nicht mehr Bilder, Texte oder Videos", erklärt Diekmann seine Beweggründe. Jedoch nehme man nicht das Fernsehen als Vorbild sondern setze auf von Nutzern erstellte Inhalte. Am liebsten würde er seine 1.000 besten Leserreporter kostenlos mit Videokameras ausrüsten. Dafür müsste man jedoch mit einem Hersteller zusammenarbeiten, um einen günstigen Endpreis herauszuschlagen, so der "Bild"-Chef. Viele Redakteure würden jetzt schon Videohandys nutzen. Das gedrehte Material werde dann direkt vom Handy auf die "Bild"-Server hochgeladen und nachbearbeitet. "Wir sind keine Papierhändler, sondern Contentlieferanten." Man müsse sich daher an die Gegebenheiten anpassen. Mit "User generated Advertising" will Diekmann Leser zu Werbern machen. Beispielsweise könnte "Bild" in Zusammenarbeit mit Ikea zum Dreh eines neuen Werbespots aufrufen.

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