Ministerpräsidenten fordern neuen ARD-Finanzausgleich.

24.10.2008
 nk
 

Ministerpräsidenten fordern neuen ARD-Finanzausgleich Bei ihrer Sitzung in Dresden haben die Ministerpräsidenten einen neuen Finanzausgleich bei der ARD gefordert. Innerhalb der Sendergruppe solle es solidarischer zugehen, damit auch kleinere Anstalten ihrem Auftrag gerecht werden könnten. Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit verlangte, dass "Strukturunterschiede" berücksichtigt werden sollen. Kleinere Anstalten wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) könnten ihren Finanzbedarf aufgrund eines niedrigen Gebührenaufkommens nicht ausgleichen, "weil ihnen dafür einfach die Masse fehlt". Wowereit verwies außerdem auf eine entsprechende Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) für einen stärkeren Finanzausgleich. Die ARD soll bis 2010 einen Vorschlag unterbreiten. Kürzlich war der MDR mit seiner Forderung nach zusätzlichen Geldern abgeblitzt (kress.de vom 15. Oktober 2008). 

Ministerpräsidenten fordern neuen ARD-Finanzausgleich

ARDBei ihrer Sitzung in Dresden haben die Ministerpräsidenten einen neuen Finanzausgleich bei der ARD gefordert. Innerhalb der Sendergruppe solle es solidarischer zugehen, damit auch kleinere Anstalten ihrem Auftrag gerecht werden könnten. Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit verlangte, dass "Strukturunterschiede" berücksichtigt werden sollen. Kleinere Anstalten wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) könnten ihren Finanzbedarf aufgrund eines niedrigen Gebührenaufkommens nicht ausgleichen, "weil ihnen dafür einfach die Masse fehlt". Wowereit verwies außerdem auf eine entsprechende Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) für einen stärkeren Finanzausgleich. Die ARD soll bis 2010 einen Vorschlag unterbreiten. Kürzlich war der MDR mit seiner Forderung nach zusätzlichen Geldern abgeblitzt (kress.de vom 15. Oktober 2008). 

 nk

Ihre Kommentare
Kopf
Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Inhalt konnte nicht geladen werden.