Würtenberger bläst zum Angriff: Springers Media Impact jagt TV-Gelder.

24.10.2008
 nic
 

Würtenberger bläst zum Angriff:  Springers Media Impact auf TV-Geld-Jagd Auf los geht's los bei Springers neuem Super-Vermarkter Axel Springer Media Impact: Zum Antritt gibt Chef Peter Würtenberger (Foto) in einer Mail an seine rund 500 Mitarbeiter die Marschrichtung für das kommende Jahr vor - und die führt ins Revier der TV-Vermarkter. In der Mail, die kress vorliegt, heißt es: "Wie Sie alle wissen, ist das aktuelle Marktumfeld sehr herausfordernd. Es bieten sich aber auch neue Chancen, insbesondere um die Etats, die hauptsächlich an TV-Sender vergeben werden." Warm anziehen dürfen sich also vor allem die TV-Werbezeitenvermarkter IP Deutschland (RTL-Gruppe) und SevenOne Media (ProSiebenSat.1), die den Fernseh-Werbekuchen noch immer zu großen Stücken unter sich aufteilen. Springer hat starke Marken wie "Bild" im Portfolio und gedenkt diese auszuspielen: "Wie in Zusammenarbeit mit einigen Konsumgütermarken schon gezeigt, sind unsere reichweitenstarken taktischen Medien eine effektive Alternative zum Fernsehen", heißt es weiter. "Diese Potenziale wollen wir offensiv für uns erschließen." Wie Würtenbergers Führungsriege aussieht - umblättern.

Würtenberger bläst zum Angriff:

 

Springers Media Impact auf TV-Geld-Jagd

Auf los geht's los bei Springers neuem Super-Vermarkter Axel Springer Media Impact: Zum Antritt gibt Chef Peter Würtenberger (Foto) in einer Mail an seine rund 500 Mitarbeiter die Marschrichtung für das kommende Jahr vor - und die führt ins Revier der TV-Vermarkter. In der Mail, die kress vorliegt, heißt es: "Wie Sie alle wissen, ist das aktuelle Marktumfeld sehr herausfordernd. Es bieten sich aber auch neue Chancen, insbesondere um die Etats, die hauptsächlich an TV-Sender vergeben werden." Warm anziehen dürfen sich also vor allem die TV-Werbezeitenvermarkter IP Deutschland (RTL Gruppe) und SevenOne Media (ProSiebenSat.1), die den Fernseh-Werbekuchen noch immer zu großen Stücken unter sich aufteilen. Springer hat starke Marken wie "Bild" im Portfolio und gedenkt diese auszuspielen: "Wie in Zusammenarbeit mit einigen Konsumgütermarken schon gezeigt, sind unsere reichweitenstarken taktischen Medien eine effektive Alternative zum Fernsehen", heißt es weiter. "Diese Potenziale wollen wir offensiv für uns erschließen."

 

Mit einem betreuten Brutto-Werbevolumen von mehr als 1 Mrd Euro sei AS Media Impact bereits zum Start einer der "relevantesten Player in der deutschen und europäischen Vermarktungslandschaft." Künftig wolle er sich dezentral aufstellen, um näher am Kunden agieren zu können. Zudem wolle er die Preislisten für Zeitungen ab 2009 standardisieren und transparenter gestalten.

 

"Mit sofortiger Wirkung starten wir eine Vermarktungsoffensive, mit der wir nicht nur im Verkauf bis zum Jahresende mit speziellen Angeboten zusätzliche Potenziale bei Kunden und Agenturen heben wollen, sondern die uns auch nachhaltig als Alternative zum Fernsehen positionieren soll", heißt es weiter.

 

Würtenbergers Führungsriege komplett

 

Hintergrund: Im September baute Springer seine Vermarktungsstrategie massiv um (kress.de vom 3. September) - heraus kam Axel Springer Media Impact als neuer crossmedialer Riesenvermarkter mit Würtenberger an der Spitze. Mit dem Antritt von Ulrich Lingnau als neuem CFO zum 1. Januar nächsten Jahres ist Würtenbergers Führungsriege komplett (kress.de vom 1. Oktober 2008). Sie gliedert sich dann wie folgt: Gesamtanzeigenleiter Marken sind Alexander Sempf (für "Bild", "BamS" und "B.Z."), Peter Kempf (für die Zeitschriften) und Michael Wittke (Abo- und Regionalzeitungen). Ansonsten kümmern sich Dietmar Otti um die Sales-Sparte, Peter Müller um den nationalen Handel und Robert Bosch um Online/Crossmedia.

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