VPRT läuft Sturm gegen öffentlich-rechtliche Digitalkanäle.

20.11.2008
 nk
 

VPRT läuft Sturm gegen öffentlich-rechtliche Digitalkanäle Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) macht Stunk gegen die geplante Ausweitung der digitalen Spartenkanäle Eins Festival (ARD) und ZDF.doku (kress.de vom 2. September 2008). Der Ausbau der öffentlich-rechtlichen Digitalsender zu unterhaltenden Vollprogrammen für die jüngere Zielgruppe sei "eine absurde medienpolitische Fehlentwicklung" und ein "glatter Bruch der Vereinbarung zwischen Brüssel und der Bundesrepublik". Zudem könne sie die privaten Sender um 155 Mio Euro bringen, errechnete der Verband. VPRT-Vizepräsident Tobias Schmid sieht in dem Vorhaben einen "Frontalangriff auf die Kernbereiche des kommerziellen Fernsehens bei gleichzeitiger Preisgabe der eigentlichen öffentlichen Aufgaben". Er fordert, dass die Programme den Drei-Stufen-Test durchlaufen müssen, der im 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag für die öffentlich-rechtlichen Digital-Angebote festgeschrieben werden soll. Der Vertrag soll im Mai 2009 in Kraft treten (kress.de vom 23. Oktober 2008). ARD-Sprecher Peter Meyer kontert, der VPRT werfe kurz vor Verabschiedung des Staatsvertrags "noch einmal Nebelkerzen". Bei der Beanstandung handle es sich um "abenteuerliche Irreführung", EinsFestival bleibe - wie auch die beiden anderen Digitalkanäle Eins Extra und Eins Plus - ein Spartenkanal.

VPRT läuft Sturm gegen öffentlich-rechtliche Digitalkanäle

VPRTDer Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) macht Stunk gegen die geplante Ausweitung der digitalen Spartenkanäle Eins Festival (ARD) und ZDF.doku (kress.de vom 2. September 2008). Der Ausbau der öffentlich-rechtlichen Digitalsender zu unterhaltenden Vollprogrammen für die jüngere Zielgruppe sei "eine absurde medienpolitische Fehlentwicklung" und ein "glatter Bruch der Vereinbarung zwischen Brüssel und der Bundesrepublik". Zudem könne sie die privaten Sender um 155 Mio Euro bringen, errechnete der Verband. VPRT-Vizepräsident Tobias Schmid sieht in dem Vorhaben einen "Frontalangriff auf die Kernbereiche des kommerziellen Fernsehens bei gleichzeitiger Preisgabe der eigentlichen öffentlichen Aufgaben". Er fordert, dass die Programme den Drei-Stufen-Test durchlaufen müssen, der im 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag für die öffentlich-rechtlichen Digital-Angebote festgeschrieben werden soll. Der Vertrag soll im Mai 2009 in Kraft treten (kress.de vom 23. Oktober 2008). ARD-Sprecher Peter Meyer kontert, der VPRT werfe kurz vor Verabschiedung des Staatsvertrags "noch einmal Nebelkerzen". Bei der Beanstandung handle es sich um "abenteuerliche Irreführung", EinsFestival bleibe - wie auch die beiden anderen Digitalkanäle Eins Extra und Eins Plus - ein Spartenkanal.

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