Der kress-Quotencheck: Mittermeier lässt ProSieben gut lachen.

10.12.2008
 rs
 

Der kress-Quotencheck: Mittermeier lässt ProSieben gut lachen Seine Wahl zum beliebtesten ProSieben-Mitarbeiter des Jahres ist jetzt schon in trockenen Tüchern: Mit wildem Augenrollen und nicht weniger wüstem Grimassieren zog Gaudibursch Michael Mittermeier am Mittwochabend die Aufmerksamkeit von 2,66 Mio jüngere Fans auf sich. Den zweiten Teil seines Comedy-Programms "Michael Mittermeier: Safari" wollten damit sogar 230.000 Werberelevante mehr als den Auftakt in der Vorwoche sehen. Mit 19,9% Marktanteil scheiterte die Primetime-Blödelei nur knapp an der magischen 20er-Latte. Das starke Lead-in verschaffte im Anschluss "Switch Reloaded - Der Jahresrückblick" die Aufmerksamkeit, die die Satireshow verdient hatte. 1,61 Mio Jüngere sorgten hier immerhin noch für einen Marktanteil von 12,4%. Kleiner Wermutstropfen: Am vergangenen Mittwoch schnitt auf diesem Sendeplatz die Show "Quatsch goes Christmas" ein wenig besser ab (Marktanteil: 13,5%). Bei RTL setzt sich das Schwächeln auf hohem Niveau fort: "Dr. House" wollten diesmal "nur" 3,60 Mio Werberelevante sehen - in der Vorwoche waren es noch 3,79 Mio. Auch beim Gesamtpublikum verlor die Arztserie: Statt 4,93 Mio fieberten diesmal 4,78 Mio Gesamtzuschauer mit. Gute Besserung! Alle Details zum TV-Dienstag gibt's hier.

Der kress-Quotencheck:

 

Mittermeier lässt ProSieben gut lachen

Michael Mittermeier, Seine Wahl zum beliebtesten ProSieben-Mitarbeiter des Jahres ist jetzt schon in trockenen Tüchern: Mit wildem Augenrollen und nicht weniger wüstem Grimassieren zog Gaudibursch Michael Mittermeier am Mittwochabend die Aufmerksamkeit von 2,66 Mio jüngere Fans auf sich. Den zweiten Teil seines Comedy-Programms "Michael Mittermeier: Safari" wollten damit sogar 230.000 Werberelevante mehr als den Auftakt in der Vorwoche sehen. Mit 19,9% Marktanteil scheiterte die Primetime-Blödelei nur knapp an der magischen 20er-Latte. Das starke Lead-in verschaffte im Anschluss "Switch Reloaded - Der Jahresrückblick" die Aufmerksamkeit, die die Satireshow verdient hatte. 1,61 Mio Jüngere sorgten hier immerhin noch für einen Marktanteil von 12,4%. Kleiner Wermutstropfen: Am vergangenen Mittwoch schnitt auf diesem Sendeplatz die Show "Quatsch goes Christmas" ein wenig besser ab (Marktanteil: 13,5%). 

 

Bei RTL setzt sich das Schwächeln auf hohem Niveau fort: "Dr. House" wollten diesmal "nur" 3,60 Mio Werberelevante sehen - in der Vorwoche waren es noch 3,79 Mio. Auch beim Gesamtpublikum verlor die Arztserie: Statt 4,93 Mio fieberten diesmal 4,78 Mio Gesamtzuschauer mit. Gute Besserung! Mit dem Abschneiden in der Primetime durfte RTL allerdings zufrieden sein: Die Krimiserie "CSI: Miami" hielt mit 3,11 Mio jungen Fans exakt den Vorwochewert. Der Marktanteil lag diesmal bei 23,6%. "Psych" schnitt mit 1,75 Mio jüngeren Fans sogar besser ab als in der Vorwoche (1,72 Mio).

 

"Große Tiere, starke Quoten" war das Erfolgsgeheimnis von Sat.1 in der Primetime: Hier wieherten 1,76 Mio Jüngere bei der deutschen Erfolgskomödie "Es ist ein Elch entsprungen" mit. Bei einem Marktanteil von 13,2% können sich auch die Senderverantwortlichen einmal beruhigt zurücklehnen und doofen Titel doofen Titel sein lassen. Zum Vergleich: In der Vorwoche wollten 1,43 Mio Jüngere die eigenproduzierte Romanze "Liebesgruß an einen Engel" sehen. Im Anschluss an die Rentier-Komödie profitierte "Akte 2008" von der guten Vorlag: Dem Reportermagazin blieben noch 1,33 Mio Werberelevante treu, was zu einem erfreulichen Marktanteil von 14,9% führte.

 

Bauchschmerzen bereitete dagegen das schlechte Abschneiden von Vox zur besten Sendezeit: Nur 760.000 Jüngere brachten den nötigen Appetit für "Mein Restaurant" auf (Marktanteil: 5,8%). Mit der Dokusoap "Goodbye Deutschland! Die Auswanderer" fiel der Marktanteil im Anschluss sogar auf nur 4,6%.

 

Bei RTL II lief die erste reguläre "Big Brother"-Folge um 19:00 Uhr vor 820.000 jungen Voyeuren. Mit einem Marktanteil von 8,3% kann der Sender aber auch diesmal noch nicht wirklich zufrieden sein. In der Primetime erzielte "Zuhause im Glück" mit 1,09 Mio jungen Zuschauern 8,2% Marktanteil.

 

Dass auch Erfolgsgeheimnisse der Konjunktur unterliegen, bekam kabel eins zu spüren: Die altgediente Michael J. Fox-Komödie "Das Geheimnis meines Erfolges" wollten nur mehr 700.000 Jüngere sehen, was zu einem unterdurchschnittlichen Marktanteil von 5,4% führte.

 

Die ARD stellte - wie an Dienstagen üblich - den Reichweitensieger beim Gesamtpublikum: "In aller Freundschaft" wollten diesmal 5,83 Mio Zuschauer, darunter 0,98 Mio Werberelevante, sehen. Am Heile-Welt-Glück von "Familie Dr. Kleist" delektierten sich 5,65 Mio Zuschauer, darunter aber nur 870.000 Jüngere.

 

Im ZDF schließlich schnitt die Dokumentation "Am großen Strom" mit nur 490.000 werberelevanten Zuschauern wieder recht enttäuschend ab. Immerhin 3,22 Mio Gesamtzuschauer, davon 680.000 aus der Werbezielgruppe, kehrten dann für die "Frontal 21"-Dokumentation über deutsche Pharmakartelle nach Mainz zurück.

 

Mit 17,7% Tagesmarktanteil (14- bis 49-Jährige) setzte sich RTL am Dienstag von der Konkurrenz ab. Sat.1 kam auf 12,9%, ProSieben auf 12,7%.

 

Rupert Sommer

 

 rs

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