"Apotheken Umschau" vs. "Frontal21": Verlag fordert Gegendarstellung.

17.12.2008
 nk
 

"Apotheken Umschau" vs. "Frontal21": Verlag will Gegendarstellung Der Wort & Bild Verlag ("Apotheken Umschau") wehrt sich juristisch gegen Vorwürfe aus der "Frontal21"-Doku "Das Pharma-Kartell". Der Verlag habe dem ZDF schon eine Gegendarstellung geschickt, Unterlassungsforderdungen sollen folgen. Die ZDF-Doku lege nahe, redaktionelle Berichterstattung bei der "Apotheken Umschau" ("AU") sei käuflich oder via Anzeigenschaltung beeinflussbar. Laut "AU" lasse "Frontal21" aber einen Beweis in Form eines gedruckten Artikels in der "AU" vermissen. Zudem suggeriere "Frontal21", ein "AU"-Bericht von 2004 habe den Selbstmord einer "möglicherweise depressiven" Frau mitverschuldet. In dem betreffenden Artikel, so die "AU", sei allerdings das verordnete Medikament nicht namentlich genannt gewesen. Außerdem habe man damals explizit auf Risiken und Nebenwirkungen wie einer "Kurzschlusshandlung, einem Suizidversuch" hingewiesen. Der Verlag hat den strittigen Artikel auf seiner Onlineseite erneut veröffentlicht. Hintergrund: Die ZDF-Doku "Das Pharma Kartell" spürte verbotenen Verflechtungen zwischen Redaktion und Anzeigenabteilung in Zeitschriftenverlagen nach. Neben der "Apotheken Umschau" kritisierte "Frontal21" auch die Praxis in anderen deutschen Medienhäusern. Der Film ist in der ZDF-Mediathek abrufbar. 

"Apotheken Umschau" vs. "Frontal21": Verlag will Gegendarstellung

Der Wort & Bild Verlag ("Apotheken Umschau") wehrt sich juristisch gegen Vorwürfe aus der "Frontal21"-Doku "Das Pharma-Kartell". Der Verlag habe dem ZDF schon eine Gegendarstellung geschickt, Unterlassungsforderdungen sollen folgen. Die ZDF-Doku lege nahe, redaktionelle Berichterstattung bei der "Apotheken Umschau" ("AU") sei käuflich oder via Anzeigenschaltung beeinflussbar. Laut "AU" lasse "Frontal21" aber einen Beweis in Form eines gedruckten Artikels in der "AU" vermissen. Zudem suggeriere "Frontal21", ein "AU"-Bericht von 2004 habe den Selbstmord einer "möglicherweise depressiven" Frau mitverschuldet. In dem betreffenden Artikel, so die "AU", sei allerdings das verordnete Medikament nicht namentlich genannt gewesen. Außerdem habe man damals explizit auf Risiken und Nebenwirkungen wie einer "Kurzschlusshandlung, einem Suizidversuch" hingewiesen. Der Verlag hat den strittigen Artikel auf seiner Onlineseite erneut veröffentlicht. Hintergrund: Die ZDF-Doku "Das Pharma Kartell" spürte verbotenen Verflechtungen zwischen Redaktion und Anzeigenabteilung in Zeitschriftenverlagen nach. Neben der "Apotheken Umschau" kritisierte "Frontal21" auch die Praxis in anderen deutschen Medienhäusern. Der Film ist in der ZDF-Mediathek abrufbar. 

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