Ursula Weidenfeld verlässt "impulse".

 

Noch ein Problem für G+J-Wirtschaftspresse:  Ursula Weidenfeld verlässt "Impulse" Ursula Weidenfeld, Chefredakteurin des Wirtschaftsmagazins "Impulse", verlässt nach kress-Informationen die Gruner + Jahr-Wirtschaftspresse. Möglicherweise gibt sie noch im Januar ihren Ausstand bei "Impulse", das sie erst seit Mai vergangenen Jahres leitet (kress.de vom 19. November 2007). G+J hat aber offenbar schon eine Nachfolgeregelung gefunden. Der Verlag steht auch sonst vor erheblichen Herausforderungen:  Im Laufe des Frühjahres soll die Wirtschaftspresse ("FTD", "Capital", "Börse Online", "Impulse") in Hamburg aus einer Zentralredaktion geführt werden (kress.de vom 19. November 2008). Doch bisher sorgt das neue Modell, das die defizitären Titel (nur "Impulse" schreibt ein kleines Plus) vor der Einstellung retten soll, nur für Unmut. Die Belegschaft in Köln, die vor der Kündigung steht, schrieb gerade einen Brandbrief an Bertelsmann-Boss Hartmut Ostrowski, in dem von "Schockstarre" die Rede ist (kress.de vom 7. Januar 2009).  Die Hintergründe - umblättern!  

 

Noch ein Problem für G+J-Wirtschaftspresse: 

 

Ursula Weidenfeld verlässt "Impulse"

Ursula Weidenfeld, Chefredakteurin des Wirtschaftsmagazins "Impulse", verlässt nach kress-Informationen die Gruner + Jahr-Wirtschaftspresse. Möglicherweise gibt sie noch im Januar ihren Ausstand bei "Impulse", das sie erst seit Mai vergangenen Jahres leitet (kress.de vom 19. November 2007). G+J hat aber offenbar schon eine Nachfolgeregelung gefunden. Der Verlag steht auch sonst vor erheblichen Herausforderungen: Im Laufe des Frühjahres soll die Wirtschaftspresse ("FTD", "Capital", "Börse Online", "Impulse") in Hamburg aus einer Zentralredaktion geführt werden (kress.de vom 19. November 2008). Doch bisher sorgt das neue Modell, das die defizitären Titel (nur "Impulse" schreibt ein kleines Plus) vor der Einstellung retten soll, nur für Unmut. Die Belegschaft in Köln, die vor der Kündigung steht, schrieb gerade einen Brandbrief an Bertelsmann-Boss Hartmut Ostrowski, in dem von "Schockstarre" die Rede ist (kress.de vom 7. Januar 2009).

 

Vor Weidenfeld (und noch vor der Verabschiedung des neuen Redaktionsmodells) hatte bereits "Capital"-Chefredakteur Klaus Schweinsberg seine Kündigung eingereicht - er kam nicht mit Verlagsgeschäftsführerin Ingrid Haas klar (kress.de vom 17. November 2008). Seinen Posten hat interimistisch "FTD"-Chefredakteur Steffen Klusmann übernommen, der die neue Zentralredaktion leiten wird. Angesichts des ohnehin kräfteraubenden "FTD"-Jobs dürfte auch das nur eine Notlösung sein.

 

Es brennt an allen Ecken bei der G+J-Wirtschaftspresse, bevor das neue Modell überhaupt installiert ist. Ob die Zentralredaktion in Hamburg im März ihre Arbeit aufnehmen kann, ist unklar. G+J-Kommunikator Andreas Knaut gibt sich auf Anfrage allerdings zuversichtlich: Es gebe "überhaupt keine Zweifel" daran, dass die Zentralredaktion zu diesem Zeitpunkt die Arbeit aufnehme.

 

Die Magazin-Mitarbeiter in Köln, die sich gegenüber den Kollegen der "FTD" benachteiligt fühlen und ihre Zeitschriften auf dem Abstellgleis sehen, forderten Bertelsmann-Boss Ostrowksi am Mittwoch auf, den Umzug nach Hamburg aufzuschieben, bis die "Führungskrise" bei den Wirtschaftsmedien beseitigt sei. Der neue G+J-Boss Bernd Buchholz bekommt also gleich alle Hände voll zu tun. 

 

Was Ursula Weidenfeld künftig macht - unklar. Zuletzt war sie stellvertretende Chefredakteurin des Berliner "Tagesspiegel" und leitete dort das Wirtschaftsressort. 

Christian Meier 

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