Premiere-Großeigner Murdoch kommt ums Pflichtangebot herum.

01.02.2009
 nic
 

Premiere-Großeigner Murdoch kommt ums Pflichtangebot herum Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat laut News Corp.-Angaben zugunsten von Rupert Murdoch entschieden: Der Premiere-Großaktionär muss bei einer Kapitalerhöhung kein Pflichtangebot an die übrigen Anteilseigner des Bezahlsenders machen, damit kann er dem Sender die dringend erforderliche Finanzspritze setzen. Zuvor hatte sich Murdoch eben jene Befreiung von einem Pflichtangebot für sein Rettungspaket ausbedungen. Gegenbedingungen der BaFin: Bis Ende Januar 2010 muss die Kapitalerhöhung über die Bühne sein, alle Beschlüsse muss die Hauptversammlung der Premiere AG fassen. Hintergrund: Premiere steckt chronisch in den roten Zahlen. In 2009 soll die Kapitalerhöhung deshalb das Grundkapital um rund 450 Mio Euro aufstocken. Von der Kapitalerhöhung hängen auch Kreditzusagen von Banken über gut eine halbe Mrd Euro ab. 38,4 Mio Euro hat der Sender bereits vor wenigen Wochen über die Börse eingesammelt (kress.de vom 15. Januar 2009) - im Sommer soll der Rest folgen. Was der Markt nicht kauft, will Murdoch übernehmen. Derzeit hält seine News Corp. 29% der Premiere-Anteile, ab 30% verpflichtet das Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz zum Übernahmeangebot. Bei "bestandsgefährdenden Risiken" kann die BaFin eine Ausnahme aussprechen.

Premiere-Großeigner Murdoch kommt ums Pflichtangebot herum

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat laut News Corp.-Angaben zugunsten von Rupert Murdoch entschieden: Der Premiere-Großaktionär muss bei einer Kapitalerhöhung kein Pflichtangebot an die übrigen Anteilseigner des Bezahlsenders machen, damit kann er dem Sender die dringend erforderliche Finanzspritze setzen. Zuvor hatte sich Murdoch eben jene Befreiung von einem Pflichtangebot für sein Rettungspaket ausbedungen. Gegenbedingungen der BaFin: Bis Ende Januar 2010 muss die Kapitalerhöhung über die Bühne sein, alle Beschlüsse muss die Hauptversammlung der Premiere AG fassen. Hintergrund: Premiere steckt chronisch in den roten Zahlen. In 2009 soll die Kapitalerhöhung deshalb das Grundkapital um rund 450 Mio Euro aufstocken.Von der Kapitalerhöhung hängen auch Kreditzusagen von Banken über gut eine halbe Mrd Euro ab. 38,4 Mio Euro hat der Sender bereits vor wenigen Wochen über die Börse eingesammelt ( kress.de vom 15. Januar 2009) - im Sommer soll der Rest folgen. Was der Markt nicht kauft, will Murdoch übernehmen. Derzeit hält seine News Corp. 29% der Premiere-Anteile, ab 30% verpflichtet das Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz zum Übernahmeangebot. Bei "bestandsgefährdenden Risiken" kann die BaFin eine Ausnahme aussprechen.

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