Springer verkauft Beteiligungen an Madsack.

 

Endlich perfekt: Springer verkauft Zeitungs-Beteiligungen an Madsack Nach langen Verhandlungen ist es am Donnerstag perfekt: Die Axel Springer AG verkauft ihre Beteiligungen an verschiedenen Regionalzeitungen an die Verlagsgruppe Madsack. Wie kress erfuhr, ist am 5. Februar ein Notartermin angesetzt. Springer bestätigte den Verkauf am Mittwoch abend per Pressemitteilung. Zum Paket gehören u.a. Beteiligungen an der "Leipziger Volkszeitung" (50%), "Lübecker Nachrichten" (49%), "Kieler Nachrichten" (24,5%) sowie der Anteil an der norddeutschen Verlagsholding Hanseatische Verlags-Beteiligung (23%). Der Kaufpreis liegt nach Springer-Angaben bei 310 Mio Euro. Springer-Chef Mathias Döpfner sagt per Pressemitteilung, man wolle sich "noch konsequenter" auf Investitionen in die eigenen Zeitungen und den Ausbau von Multimedia konzentrieren. Was Madsack-Chef Herbert Flecken sagt - bitte blättern!

Endlich perfekt:

Springer verkauft
Zeitungs-Beteiligungen an Madsack

Nach langen Verhandlungen ist es am Donnerstag perfekt: Die Axel Springer AG verkauft ihre Beteiligungen an verschiedenen Regionalzeitungen an die Verlagsgruppe Madsack. Wie kress erfuhr, ist am 5. Februar ein Notartermin angesetzt. Springer bestätigte den Verkauf am Mittwoch abend per Pressemitteilung. Zum Paket gehören u.a. Beteiligungen an der "Leipziger Volkszeitung" (50%), "Lübecker Nachrichten" (49%), "Kieler Nachrichten" (24,5%) sowie der Anteil an der norddeutschen Verlagsholding Hanseatische Verlags-Beteiligung (23%). Der Kaufpreis liegt nach Springer-Angaben bei 310 Mio Euro. Springer-Chef Mathias Döpfner sagt per Pressemitteilung, man wolle sich "noch konsequenter" auf Investitionen in die eigenen Zeitungen und den Ausbau von Multimedia konzentrieren. 

 

Bei den verkauften Anteilen handelt es sich um Finanzbeteiligungen. Die Möglichkeiten der Mitbestimmung sollen für Springer minimal gewesen sein. Springer-Chef Döpfner will mit dem frischen Kapital offenbar auch Käufe von Online-Unternehmen finanzieren.  

 

Die Verlagsgruppe Madsack, in der u.a. die "Hannoversche Allgemeine" erscheint, etabliert sich nun nach Springer, SWMH, DuMont und WAZ als fünfter großer Player unter den Regionalzeitungsverlagen. Herbert Flecken, Vorsitzender der Geschäftsführung, lässt verlauten, man stärke damit das Kerngeschäft der Gruppe. Man werde sich als "strategischer Verlagspartner" bei den neuen Beteiligungen einbringen. Mehr im gedruckten kress 03/2009, der am Freitag, den 6.2. erscheint.

Christian Meier

Ihre Kommentare
Kopf
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Inhalt konnte nicht geladen werden.