Fernsehen allein ist vielen nicht genug.

05.02.2009
 cl
 

Fernsehen allein ist vielen nicht genug Das Fernsehen entwickelt sich zunehmend zu einem Parallelmedium. Das ergab eine repräsentative Telefonumfrage des Marktforschungsinstituts mindline media unter 1.000 deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren. 67% der 14- bis 29-Jährigen wendet sich parallel zum TV-Konsum anderen Tätigkeiten zu, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es nur knapp die Hälfte, bei den über 50-Jährigen nur noch 41%. 29% aller Befragten telefoniert gleichzeitig, 20% lesen und 13% nutzen das Internet. Jeder Zehnte verschickt nebenher SMS, fast ebenso viele spielen parallel am Computer, im Internet oder auf dem Handy oder hören Musik. Betrachtet man die 14- bis 19-Jährigen, ist die Parallelnutzung von TV und Internet mit 37% noch dominanter. Beim Lesen ist der Trend umgekehrt: Mit 25% ist der Anteil der Parallelleser bei den Zuschauern ab 50 Jahre höher als in anderen Altersgruppen. Dieter Storll, Geschäftsführer von mindline media, legt Wert auf den Begriff der Parallelität. Man habe bewusst den Begriff Nebenbeimedium vermieden: "Für die jungen Mediennutzer sind TV und Internet keine konkurrierenden Medien, sondern werden parallel respektive ergänzend genutzt."

Fernsehen allein ist vielen nicht genug

Das Fernsehen entwickelt sich zunehmend zu einem Parallelmedium. Das ergab eine repräsentative Telefonumfrage des Marktforschungsinstituts mindline media unter 1.000 deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren. 67% der 14- bis 29-Jährigen wendet sich parallel zum TV-Konsum anderen Tätigkeiten zu, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es nur knapp die Hälfte, bei den über 50-Jährigen nur noch 41%. 29% aller Befragten telefoniert gleichzeitig, 20% lesen und 13% nutzen das Internet. Jeder Zehnte verschickt nebenher SMS, fast ebenso viele spielen parallel am Computer, im Internet oder auf dem Handy oder hören Musik. Betrachtet man die 14- bis 19-Jährigen, ist die Parallelnutzung von TV und Internet mit 37% noch dominanter. Beim Lesen ist der Trend umgekehrt: Mit 25% ist der Anteil der Parallelleser bei den Zuschauern ab 50 Jahre höher als in anderen Altersgruppen. Dieter Storll, Geschäftsführer von mindline media, legt Wert auf den Begriff der Parallelität. Man habe bewusst den Begriff Nebenbeimedium vermieden: "Für die jungen Mediennutzer sind TV und Internet keine konkurrierenden Medien, sondern werden parallel respektive ergänzend genutzt."

 cl

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.