kressCheck: Augsteins neuer "Freitag" ist da.

05.02.2009
 nic
 

kressCheck: Augsteins neuer "Freitag" ist da Am Donnerstag flatterte erstmals der renovierte "Freitag" (kress.de vom 23. Januar 2009) in die kress-Redaktion: Jakob Augsteins Neuauflage wirkt auf den ersten Blick aufgeräumt, die Typo ähnelt dem englischen Koop-Partner "The Guardian", die Überschriften kommen einladend und ein wenig "taz"-like rüber. Die Zeitung ist inhaltlich nett durchmischt, teils überraschend, aber gewohnt Kapitalismus-kritisch. Obwohl die Macher stets anderes betonen, klopft hier und da heimlich der Mainstream an: Beispielsweise findet die derzeit allgegenwärtige Berlinale-Jurychefin Tilda Swinton (Übernahme vom "Guardian") großformatig statt. Den "Bahn-Blogger" musste die Redaktion offensichtlich auch mitnehmen, wenn auch nur online. Verweise im Blatt aufs neue "freitag"-Netz finden sich indes allerorten - als "Netz Vorschau", die Beiträge und Blogs auf der Homepage anteast oder als Fremdlinks, die das Printthema weitertragen. Von der großangekündigten Leser-Mitmache ist derzeit noch nicht allzu viel zu sehen - gelegentliche Einladungen in die Web-Community (groß und rot auf dem Titel), einige Leserbriefe und ein ganzseitiger "Bring-Dich-Ein"-Aufruf ausgenommen. Wir harren gespannt der Dinge - der erste Eindruck vom neuen "Freitag" ist jedenfalls ein guter.

kressCheck: Augsteins neuer "Freitag" ist da

Am Donnerstag flatterte erstmals der renovierte "Freitag" (kress.de vom 23. Januar 2009) in die kress-Redaktion: Jakob Augsteins Neuauflage wirkt auf den ersten Blick aufgeräumt, die Typo ähnelt dem englischen Koop-Partner "The Guardian", die Überschriften kommen einladend und ein wenig "taz"-like rüber. Die Zeitung ist inhaltlich nett durchmischt, teils überraschend, aber gewohnt Kapitalismus-kritisch. Obwohl die Macher stets anderes betonen, klopft hier und da heimlich der Mainstream an: Beispielsweise findet die derzeit allgegenwärtige Berlinale-Jurychefin Tilda Swinton (Übernahme vom "Guardian") großformatig statt. Den "Bahn-Blogger" musste die Redaktion offensichtlich auch mitnehmen, wenn auch nur online. Verweise im Blatt aufs neue "freitag"-Netz finden sich indes allerorten - als "Netz Vorschau", die Beiträge und Blogs auf der Homepage anteast oder als Fremdlinks, die das Printthema weitertragen. Von der großangekündigten Leser-Mitmache ist derzeit noch nicht allzu viel zu sehen - gelegentliche Einladungen in die Web-Community (groß und rot auf dem Titel), einige Leserbriefe und ein ganzseitiger "Bring-Dich-Ein"-Aufruf ausgenommen. Wir harren gespannt der Dinge - der erste Eindruck vom neuen "Freitag" ist jedenfalls ein guter.

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