G+J-Wirtschaftsredakteure geben sich friedlich.

12.02.2009
 cl
 

G+J-Wirtschaftsredakteure geben sich friedlich Die gekündigten Redakteure der Gruner+Jahr-Wirtschaftspresse in Köln ("Capital", "Impulse") haben einen für Freitag angesetzten Streik abgesagt. In einem Schreiben an die Verlagsgeschäftsführerin Ingrid Haas führen die 31 (Noch-)Mitarbeiter die "Beschädigung der Qualität" der Magazine und den "Imageschaden" für den Konzern als Grund an. Daher habe man sich entschieden, in der Produktionswoche nicht zu streiken, schließe aber Proteste ab der kommenden Woche nicht aus. Verhandlungstaktisch erhoffe man sich nun ein Entgegenkommen von Seiten des Unternehmens und einen "zügigen Abschluss eines einvernehmlichen Sozialplans". Hintergrund: Anfang Februar scheiterten die Verhandlungen über einen solchen Sozialplan (kress.de vom 2. Februar 2009), woraufhin ab dem morgigen Freitag ein Streik möglich wäre. Sowohl der Betriebsrat in Köln als auch die Verlagsgeschäftsführung haben die Einigungsstelle angerufen, wobei der Verlag den Angestellten zuvor kam und sich einen Tag früher an die Schlichtungsstelle wandte. G+J will den Kölner Standort schließen und einen Großteil der Redakteure nicht mit in die zu gründende Zentralredaktion für Wirtschaftstitel nach Hamburg nehmen (kress.de vom 19. November 2008).

G+J-Wirtschaftsredakteure geben sich friedlich

Die gekündigten Redakteure der Gruner+Jahr-Wirtschaftspresse in Köln ("Capital", "Impulse") haben einen für Freitag angesetzten Streik abgesagt. In einem Schreiben an die Verlagsgeschäftsführerin Ingrid Haas führen die 31 (Noch-)Mitarbeiter die "Beschädigung der Qualität" der Magazine und den "Imageschaden" für den Konzern als Grund an. Daher habe man sich entschieden, in der Produktionswoche nicht zu streiken, schließe aber Proteste ab der kommenden Woche nicht aus. Verhandlungstaktisch erhoffe man sich nun ein Entgegenkommen von Seiten des Unternehmens und einen "zügigen Abschluss eines einvernehmlichen Sozialplans". Hintergrund: Anfang Februar scheiterten die Verhandlungen über einen solchen Sozialplan (kress.de vom 2. Februar 2009), woraufhin ab dem morgigen Freitag ein Streik möglich wäre. Sowohl der Betriebsrat in Köln als auch die Verlagsgeschäftsführung haben die Einigungsstelle angerufen, wobei der Verlag den Angestellten zuvor kam und sich einen Tag früher an die Schlichtungsstelle wandte. G+J will den Kölner Standort schließen und einen Großteil der Redakteure nicht mit in die zu gründende Zentralredaktion für Wirtschaftstitel nach Hamburg nehmen (kress.de vom 19. November 2008).

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