"Bild"-Chefredakteur Diekmann: Kostenloses Internet ist ein "verfluchter Geburtsfehler".

20.03.2009
 

Kai Diekmann: Kostenloses Internet ist ein "verfluchter Geburtsfehler" "Es gibt den verfluchten Geburtsfehler des Internets, dass das Internet kostenlos ist. Diesen Fehler werden wir nicht korrigieren können." "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann am Donnerstagabend beim 26. Mediengipfel in Berlin. Deshalb sei es das Ziel von "Bild", die Reichweite des Internet-Angebots "bild.de" weiter zu steigern. Damit lasse sich dann Geld verdienen. Für mobile Angebote - zum Beispiel auf Handys oder elektronischen Lesegeräten - sieht Diekmann gute Erlösmodelle. Jetzt schon seien viele Menschen bereit, für bestimmte SMS 60 Cent auszugeben. Daher werde die Refinanzierung leichter fallen als im Internet. Insgesamt geht Diekmann nicht von einem Ende der Zeitungen aus. "Ich glaube fest an die Zukunft von bedrucktem Papier." Die Journalisten müssten aber alles daran setzen, die neuen Techniken zu nutzen.

Kai Diekmann: Kostenloses Internet ist ein "verfluchter Geburtsfehler"

"Es gibt den verfluchten Geburtsfehler des Internets, dass das Internet kostenlos ist. Diesen Fehler werden wir nicht korrigieren können." "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann am Donnerstagabend beim 26. Mediengipfel in Berlin. Deshalb sei es das Ziel von "Bild", die Reichweite des Internet-Angebots "bild.de" weiter zu steigern. Damit lasse sich dann Geld verdienen. Für mobile Angebote - zum Beispiel auf Handys oder elektronischen Lesegeräten - sieht Diekmann gute Erlösmodelle. Jetzt schon seien viele Menschen bereit, für bestimmte SMS 60 Cent auszugeben. Daher werde die Refinanzierung leichter fallen als im Internet. Insgesamt geht Diekmann nicht von einem Ende der Zeitungen aus. "Ich glaube fest an die Zukunft von bedrucktem Papier." Die Journalisten müssten aber alles daran setzen, die neuen Techniken zu nutzen.

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