Attac kopiert "Die Zeit" und "Zeit Online".

23.03.2009
 nk
 

Attac kopiert "Die Zeit" und "Zeit Online" Die Globalisierungsgegner-Organisation Attac sorgte am Wochenende mit einer gefälschten "Zeit" sowie einem falschen "Zeit Online"-Auftritt für Wirbel. Die 8-seitige Kopie (siehe Bild) vom "1. Mai 2010" beschreibt das Wunsch-Weltbild von Attac, Themen sind z.B. "Klimasünder werden zur Kasse gebeten" oder "Opel in Belegschaftshand, Banken verstaatlicht". Auch die "Zeit" selbst wird im Editorial angegriffen - sie habe sich "mehr als Teil der Macht verstanden denn als ihr kritischer Gegenpart". Insgesamt 150.000 Exemplare wurden am Wochenende verteilt, weitere 15.000 lagen am Montag der "taz" bei. Die Chefredakteure und Geschäftsführer der "Zeit" und von "Zeit Online" wussten nichts von der Aktion, erklärt "Zeit Online"-Chef Wolfgang Blau im "Zeit"-Blog. Giovanni di Lorenzo ist laut Blogeintrag überrascht von der hohen Qualität der Fälschung: "Schön, dass es wenigstens Attac in der Krise noch gut geht", stichelt der "Zeit"-Chef. Im Hinblick auf die Kritik an den Redaktionen verweist Blau auf "Zeit"-Artikel zu den Themen Finanzkrise und der Zukunft der Auto-Branche. Hintergrund: In den USA gab es bereits ähnliche Aktionen: Im November 2008 kopierte die Gruppe The Yes Men die "New York Times", im Sommer 2006 baute Greenpeace den Online-Auftritt von Apple nach. Zum falschen "Zeit Online" geht's unter www.die-zeit.net, hier gibt's die Print-Kopie als Pdf.

Attac kopiert "Die Zeit" und "Zeit Online"

Attac-Zeit

Die Globalisierungsgegner-Organisation Attac sorgte am Wochenende mit einer gefälschten "Zeit" sowie einem falschen "Zeit Online"-Auftritt für Wirbel. Die 8-seitige Kopie (siehe Bild) vom "1. Mai 2010" beschreibt das Wunsch-Weltbild von Attac, Themen sind z.B. "Klimasünder werden zur Kasse gebeten" oder "Opel in Belegschaftshand, Banken verstaatlicht". Auch die "Zeit" selbst wird im Editorial angegriffen - sie habe sich "mehr als Teil der Macht verstanden denn als ihr kritischer Gegenpart". Insgesamt 150.000 Exemplare wurden am Wochenende verteilt, weitere 15.000 lagen am Montag der "taz" bei. Die Chefredakteure und Geschäftsführer der "Zeit" und von "Zeit Online" wussten nichts von der Aktion, erklärt "Zeit Online"-Chef Wolfgang Blau im "Zeit"-Blog. Giovanni di Lorenzo ist laut Blogeintrag überrascht von der hohen Qualität der Fälschung: "Schön, dass es wenigstens Attac in der Krise noch gut geht", stichelt der "Zeit"-Chef. Im Hinblick auf die Kritik an den Redaktionen verweist Blau auf "Zeit"-Artikel zu den Themen Finanzkrise und der Zukunft der Auto-Branche. Hintergrund: In den USA gab es bereits ähnliche Aktionen: Im November 2008 kopierte die Gruppe The Yes Men die "New York Times", im Sommer 2006 baute Greenpeace den Online-Auftritt von Apple nach. Zum falschen "Zeit Online" geht's unter www.die-zeit.net, hier gibt's die Print-Kopie als Pdf.

 nk

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.