Popel-Affäre: Media Markt Wolfsburg schaltet keine Anzeigen in der "Braunschweiger Zeitung".

 

Popel-Affäre in Wolfsburg - Media Markt sieht rot Der Media Markt Wolfsburg hat offenbar aus Ärger über die Berichterstattung der "Braunschweiger Zeitung" seine Anzeigenschaltungen bei dem Blatt (gehört zur WAZ-Gruppe) eingestellt. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe). Paul-Josef Raue (Foto), 58, Chefredaktuer der "Braunschweiger Zeitung", hatte Anfang Februar über ein Schreiben der Geschäftsführer des Wolfsburger Media Markts an die männlichen Angestellten berichten lassen. Darin hieß es, man habe feststellen müssen, "dass es einen Mitarbeiter in unseren Reihen gibt, dem es Spaß zu machen scheint, seine Popel an die Toilettentüren der Herrentoilette zu schmieren". Dem anonymen "Dreckschwein" (O-Ton) drohten die Geschäftsführer mit fristloser Entlassung. Außerdem kündigten sie einen DNA-Test an, den "die exzellenten Verbindungen der Geschäftsleitung zu unserem Klinikum" möglich mache. Die Zeitung hatte darauf verzichtet, den Namen Media Markt zu nennen, zog sich aber dennoch den Zorn des Elektronikfachgeschäfts zu. Die Media-Saturn-Holding dementiert gegenüber der "SZ" jeden Zusammenhang zwischen Anzeigenstopp und Popel-Berichterstattung. Schuld sei vielmehr ein Wechsel in der Anzeigenleitung der Zeitung gewesen. Die Lage scheint sich nun zu entspannen: Mit dem neuen Anzeigenleiter wollen sich die Media Markt-Chefs noch an diesem Montag treffen.

Popel-Affäre in Wolfsburg - Media Markt sieht rot
Der Media Markt Wolfsburg hat offenbar aus Ärger über die Berichterstattung der "Braunschweiger Zeitung" seine Anzeigenschaltungen bei dem Blatt (gehört zur WAZ-Gruppe) eingestellt. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe). Paul-Josef Raue (Foto), 58, Chefredaktuer der "Braunschweiger Zeitung", hatte Anfang Februar über ein Schreiben der Geschäftsführer des Wolfsburger Media Markts an die männlichen Angestellten berichten lassen. Darin hieß es, man habe feststellen müssen, "dass es einen Mitarbeiter in unseren Reihen gibt, dem es Spaß zu machen scheint, seine Popel an die Toilettentüren der Herrentoilette zu schmieren". Dem anonymen "Dreckschwein" (O-Ton) drohten die Geschäftsführer mit fristloser Entlassung. Außerdem kündigten sie einen DNA-Test an, den "die exzellenten Verbindungen der Geschäftsleitung zu unserem Klinikum" möglich mache. Die Zeitung hatte darauf verzichtet, den Namen Media Markt zu nennen, zog sich aber dennoch den Zorn des Elektronikfachgeschäfts zu. Die Media-Saturn-Holding dementiert gegenüber der "SZ" jeden Zusammenhang zwischen Anzeigenstopp und Popel-Berichterstattung. Schuld sei vielmehr ein Wechsel in der Anzeigenleitung der Zeitung gewesen. Die Lage scheint sich nun zu entspannen: Mit dem neuen Anzeigenleiter wollen sich die Media Markt-Chefs noch an diesem Montag treffen.

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