Arno Mahlert und Eugen Russ in "Zeit"-Aufsichtsrat, Grabner berät.

 

Alte Holtzbrinck-Gefährten kehren zurück: Mahlert und Russ in "Zeit"-Aufsichtsrat, Michael Grabner berät Dieter von Holtzbrinck (Foto), 67, der zum 1. Juni 2009 die Verlagsgruppe Handelsblatt, den "Tagesspiegel" und 50% der "Zeit" von der Stuttgarter Holtzbrinck-Gruppe übernimmt, (kress.de vom 26. März 2009) versammelt zwei seiner ehemals wichtigsten Mitarbeiter um sich: Der Österreicher Michael Grabner, 60, einst Zeitungschef der Holtzbrinck-Gruppe und heute Inhaber einer Beratungsfirma in Wien, bekommt einen Beratervertrag. Arno Mahlert, 62, ehemaliger Finanzchef der Stuttgarter Verlagsgruppe und bis Mitte Mai Leiter der Hamburger Holding Maxingvest (Tchibo, Beiersdorf), wird in den Aufsichtsrat der "Zeit" einziehen, wie auch der österreichische Verleger Eugen Russ (48, "Vorarlberger Nachrichten"). Das berichtet das "manager magazin" in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 24. April). Warum Firmenchef Stefan Holtzbrinck seine Strategie überprüft hat - umblättern.

Alte Holtzbrinck-Gefährten kehren zurück:

 

Mahlert und Russ in "Zeit"-Aufsichtsrat, Michael Grabner berät

Dieter von HoltzbrinckDieter von Holtzbrinck (Foto), 67, der zum 1. Juni 2009 die Verlagsgruppe Handelsblatt, den "Tagesspiegel" und 50% der "Zeit" von der Stuttgarter Holtzbrinck-Gruppe übernimmt, (kress.de vom 26. März 2009) versammelt zwei seiner ehemals wichtigsten Mitarbeiter um sich: Der Österreicher Michael Grabner, 60, einst Zeitungschef der Holtzbrinck-Gruppe und heute Inhaber einer Beratungsfirma in Wien, bekommt einen Beratervertrag. Arno Mahlert, 62, ehemaliger Finanzchef der Stuttgarter Verlagsgruppe und bis Mitte Mai Leiter der Hamburger Holding Maxingvest (Tchibo, Beiersdorf), wird in den Aufsichtsrat der "Zeit" einziehen, wie auch der österreichische Verleger Eugen Russ (48, "Vorarlberger Nachrichten"). Das berichtet das "manager magazin" in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 24. April).

 

Laut dem Magazin hat Firmenchef Stefan von Holtzbrinck, 45, zwischenzeitlich seine auf das Internet fokussierte Strategie (z.B. StudiVZ) überprüft und sei zum Schluss gekommen, dass er im werbefinanzierten Onlinegeschäft künftig deutlich zurückhaltender operieren und stattdessen bei sich bietender Gelegenheit den Erwerb weiterer Regionalzeitungen anstreben wolle. Auch wolle die Holtzbrinck-Gruppe  das E-Commerce nach Möglichkeit stärken: Wie bereits von kress berichtet, (kressreport vom 3. April 2009) will man die 50%-Beteiligung an dem Onlinehändler Bol.com um die 50%-Beteiligung des Weltbild Verlags aufstocken.

Eckhard Müller

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2019/#10

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