Kurierverlag erwirkt EV gegen Journalistengewerkschaft DJV.

 

Kurierverlag erwirkt  EV gegen DJV und "SZ" Der DJV und die "Süddeutsche Zeitung" dürfen vorerst nicht mehr behaupten, dass sich beim Kurierverlag ("Nordkurier"), Neubrandenburg, freie Journalisten jetzt in einem Bieterverfahren wie bei einer Auktion um Aufträge bewerben müssen. Das Nordost-Mediahouse, eine Tochter des Kurierverlags, hat beim Landgericht Köln eine entsprechende einstweilige Verfügung gegen die Journalistengewerkschaft und die Zeitung erwirkt. Der DJV will in dem Streit allerdings nicht klein beigeben, sondern die EV nach Angaben einer Sprecherin anfechten. Hintergrund: Anfang Mai hatte die "SZ" über ein neues online-basiertes System der Auftragsvergabe für freie Mitarbeiter beim "Nordkurier" berichtet und eine DJV-Behauptung übernommen, wonach es sich um eine "Art Online-Börse" handele und die Freien selbst Honorarangebote abgeben müssten. Laut "Nordkurier" gibt es hingegen feste Fallpauschalen (kress.de vom 8. Mai 2009). Der DJV geht seinerseits juristisch gegen den Verlag vor: Er versucht, vor dem Landgericht Rostock eine EV gegen die neuen Rahmenverträge für freie Mitarbeiter zu erwirken (kress.de vom 2. Juni 2009). Sie verstießen gegen das Urhebervertragsrecht und das Wettbewerbsrecht, so die Argumentation.

Kurierverlag erwirkt  EV gegen DJV und "SZ"

Der DJV und die "Süddeutsche Zeitung" dürfen vorerst nicht mehr behaupten, dass sich beim Kurierverlag ("Nordkurier"), Neubrandenburg, freie Journalisten jetzt in einem Bieterverfahren wie bei einer Auktion um Aufträge bewerben müssen. Das Nordost-Mediahouse, eine Tochter des Kurierverlags, hat beim Landgericht Köln eine entsprechende einstweilige Verfügung gegen die Journalistengewerkschaft und die Zeitung erwirkt. Der DJV will in dem Streit allerdings nicht klein beigeben, sondern die EV nach Angaben einer Sprecherin anfechten. Hintergrund: Anfang Mai hatte die "SZ" über ein neues online-basiertes System der Auftragsvergabe für freie Mitarbeiter beim "Nordkurier" berichtet und eine DJV-Behauptung übernommen, wonach es sich um eine "Art Online-Börse" handele und die Freien selbst Honorarangebote abgeben müssten. Laut "Nordkurier" gibt es hingegen feste Fallpauschalen (kress.de vom 8. Mai 2009). Der DJV geht seinerseits juristisch gegen den Verlag vor: Er versucht, vor dem Landgericht Rostock eine EV gegen die neuen Rahmenverträge für freie Mitarbeiter zu erwirken (kress.de vom 2. Juni 2009). Sie verstießen gegen das Urhebervertragsrecht und das Wettbewerbsrecht, so die Argumentation.

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