Der kress-Quotencheck: "Rach" schlägt "Fringe".

28.07.2009
 rs
 

Der kress-Quotencheck: "Rach" schlägt "Fringe" Ende gut, alles gut: Mit der letzten Folge des Montagsnotnagels "Rach – Der Restauranttester" hat RTL den angestammten 20:15-Uhr-Sieger ProSieben vom Thron gestoßen. Für die fünfte Wiederholungsfolge der Koch-Dokusoap, die als Ersatz für das Flop-Casting "Mission Hollywood" ins Programm gehievt wurde, interessierten sich diesmal 1,73 Mio jüngere Fans (Marktanteil: 17,2%). Parallel hatten sich jedoch nur 1,64 Mio Werberelevante für die ProSieben-Serie "Fringe – Grenzfälle des FBI" entschieden. Der Mysteryhit am Montag hatte gegenüber der Vorwoche 50.000 jüngere Zuschauer verloren, konnte sich aber aufgrund der insgesamt gesunken Gesamtzuschauerschaft dennoch auf einen Marktanteil von 16,1% steigern (Vorwoche: 15,9%). Tagessieger wurde ebenfalls RTL: Die 21:15-Uhr-Heimwerkerei "Einsatz in vier Wänden – Spezial" bannte 1,93 Mio Jüngere vor den Schirm und das mit einem stattlichen Marktanteil von 17,8% (Vorwoche: 14,4%). Größter Montagsverlierer war die ARD: Hier rutschte die neue Glamourserie "Geld.Macht.Liebe" mit einem Gesamtmarktanteil von nur 12,9% weit unter die selbst gesteckten Ziele. Unter den 14- bis 49-Jährigen spürten nur mehr 430.000 ein Herz für Banker (Marktanteil: 4,3%). Alle Details zum stillen Triumph von Vox, den Untergang von Sat.1 und das Anlachen gegen die Krise bei RTL II verraten wir hier.

Der kress-Quotencheck:

 

"Rach" schlägt Mysteryserie "Fringe"

RachEnde gut, alles gut: Mit der letzten Folge des Montagsnotnagels "Rach – Der Restauranttester" hat RTL den angestammten 20:15-Uhr-Sieger ProSieben vom Thron gestoßen. Für die fünfte Wiederholungsfolge der Koch-Dokusoap, die als Ersatz für das Flop-Casting "Mission Hollywood" ins Programm gehievt wurde, interessierten sich diesmal 1,73 Mio jüngere Fans (Marktanteil: 17,2%). Parallel hatten sich jedoch nur 1,64 Mio Werberelevante für die ProSieben-Serie "Fringe – Grenzfälle des FBI" entschieden. Der Mysteryhit am Montag hatte gegenüber der Vorwoche 50.000 jüngere Zuschauer verloren, konnte sich aber aufgrund der insgesamt gesunken Gesamtzuschauerschaft dennoch auf einen Marktanteil von 16,1% steigern (Vorwoche: 15,9%). Tagessieger wurde ebenfalls RTL: Die 21:15-Uhr-Heimwerkerei "Einsatz in vier Wänden – Spezial" bannte 1,93 Mio Jüngere vor den Schirm und das mit einem stattlichen Marktanteil von 17,8% (Vorwoche: 14,4%). Größter Montagsverlierer war die ARD: Hier rutschte die neue Glamourserie "Geld.Macht.Liebe" mit einem Gesamtmarktanteil von nur 12,9% weit unter die selbst gesteckten Ziele. Unter den 14- bis 49-Jährigen spürten nur mehr 430.000 ein Herz für Banker (Marktanteil: 4,3%).

 

Die beiden weiteren Mysteryformat auf ProSieben blieben beide unter Senderschnitt: "EUReKA – Die geheime Stadt" fand 1,20 Mio jüngere Zuschauer und kam so auf einen Schnitt von 11,2% (Vorwoche: 11,4%). "Reaper – Ein teuflischer Job" hatte 20.000 werberelevante Fans verloren und erzielte mit jetzt nur mehr 840.000 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 10,1%.

 

Nicht in der Top-15-Wertung zu finden war Sat.1: Die Dokusoap "Die Superlehrer" lockte zur besten Sendezeit gerade mal 690.000 jüngere Schmerzfreie an (Marktanteil: 6,8%). Damit lag der Bällchensender gleichauf mit dem RTL II-Konkurrenzformat "Die Kochprofis – Einsatz am Herd" und meilenweit hinter kabel eins. Dort beflügelte der Primetime-Spielfilm "Ladykillers" 800.000 jüngere Tom-Hanks-Fans (Marktanteil: 7,7%). Noch schallender wurde auf Sat.1 "Jugendcoach Oliver Lück" abgewatscht: Die Dokusoap verschlechterte sich mit jetzt nur mehr 590.000 Werberelevanten auf einen miesen Marktanteil von 5,5% (Vorwoche: 7,2%).

 

Alles richtig gemacht hatte dagegen Vox: Die erste der beiden "Criminal Intent – Verbrechen im Visier"-Folgen zog um 21:05 Uhr 1,22 Mio Werberelevante an (11,2%). Um 22:05 Uhr fieberten 1,19 Mio Jüngere mit, was zu einem sensationellen Schnitt von 13,0% führte.

 

Auf dem wichtigen Spät-Nachmittagsendeplatz um 17:30 Uhr erlebte jetzt auch RTL II ein kleines Sitcom-Wunder: Für "Still Standing" interessierten sich 420.000 Werberelevante – Marktanteil: 9,3%. Mit humoristischen Höhenflügen wie der kabel eins-Rakete "Two and a Half Men" (14,8% Marktanteil um 16:35 Uhr) kann man das allerdings noch nicht ganz vergleichen.

 

Stark programmiert hatte zu guter Letzt auch das ZDF: Für den Spielfilm "Fürchte dich nicht" hatten sich 4,24 Mio Gesamtzuschauer, darunter 900.000 14- bis 49-Jährige (Marktanteil: 8,6%), entschieden. Damit verpassten die Mainzer dennoch den Reichweitensieg am Montag, den die "Tagesschau" für sich verbuchen durfte (4,62 Mio Zuschauer ab drei Jahren).

 

Last but not least: die Tagesmarktanteile. Hier sonnte sich RTL mit 16,1% in der Gunst der 14- bis 49-Jährigen. Sat.1 und ProSieben lagen mit jeweils 10,6% gleichauf. Vox kam auf starke 8,7%.

 Rupert Sommer

 

 rs

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