G+J lässt den "Business Punk" los.

 

Neues Wirtschafts-Magazin: G+J lässt den "Business Punk" los Die Zeit der Mega-Launches von Zeitschriften ist vorbei. Doch immerhin gibt es Verlage, die neue Print-Titel auf den Markt bringen, wenn auch zunächst nur als One-Shots oder mit geringer Erscheinungsfrequenz. Zu denen gehört Gruner+Jahr. Im Oktober starten die Hamburger gleich drei neue Titel, dazu die zweite Ausgabe der Elternzeitschrift "Nido" von Timm Klotzek. Nach kress-Informationen ist unter den Neuerscheinungen auch "Business Punk", ein Wirtschaftstitel aus der Verlagsgruppe für Wirtschaftsmedien, die von Ingrid Haas (Foto) geleitet wird. Wer und was hinter "Business Punk" steht (es handelt sich ausnahmsweise nicht um den allgegenwärtigen Herrn Lobo) - umblättern!

Neues Wirtschafts-Magazin:

G+J lässt den "Business Punk" los

Die Zeit der Mega-Launches von Zeitschriften ist vorbei. Doch immerhin gibt es Verlage, die neue Print-Titel auf den Markt bringen, wenn auch zunächst nur als One-Shots oder mit geringer Erscheinungsfrequenz. Zu denen gehört Gruner+Jahr. Im Oktober starten die Hamburger gleich drei neue Titel, dazu die zweite Ausgabe der Elternzeitschrift "Nido" von Timm Klotzek. Nach kress-Informationen ist unter den Neuerscheinungen auch "Business Punk", ein Wirtschaftstitel aus der Verlagsgruppe für Wirtschaftsmedien, die von Ingrid Haas (Foto) geleitet wird.

 

"Business Punk" wurde von einem Team aus "FTD"-Redakteuren entwickelt, zu dem Nikolaus Röttger, Anja Rützel, Nina Klöckner und Art Director Dominik Arndt gehören. Mit ihrem Konzept belegte die Truppe den dritten Platz im G+J-Ideenwettbewerb "Grüne Wiese" (kress.de vom 4. März 2009). Das Motto des Blattes ist "Work hard, play hard"; die deutsche Wirtschaft und ihre Macher sollen aus einer unkonventionellen Perspektive beleuchtet werden. Für die Optik zeichnet die Agentur twotype design verantwortlich, die auch schon das Redesign von "Capital" betreute.

 

Mitte Oktober erscheinen ebenfalls noch die "Gala" für Männer, die im Team um Peter Lewandowski entwickelt wird (kress.de vom 23. Mai 2009), und "Beef!", ein hochwertiges Männer-Kochmagazin (kress.de vom 17. Juli 2009). Alle Titel haben gemein, dass sie eine spezielle, jeweils gut verdienende Zielgruppe ansprechen, von kleinen Teams gemacht werden und zumindest auf dem Papier gut zu vermarkten sein müssten. G+J setzt damit auf eine klare Nischenstrategie, die beispielsweise Springer klar ablehnt.

 

Mehr zur Situation bei G+J, weitere Details zu "Business Punk" und einen Hausbesuch beim "Beef!"-Chefredakteur Jan Spielhagen lesen Abonnenten im aktuellen kressreport 16/2009, der am 7. August erscheint.

Christian Meier

 

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