Krankendaten bei Spiegel-Tochter: Datenpanne statt Spionage.

18.08.2009
 cl
 

Krankendaten bei Spiegel-Tochter: Datenpanne statt Spionage Der Spiegel-Verlag hat auf einen Bericht von "spiegelblog.net" reagiert, wonach die Abo-Tochter Quality Service (QS) Krankendaten über ihre rund 40 Mitarbeiter sammle. In einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Betriebsrat räumt der Verlag Versäumnisse eines Mitarbeiters ein: "Bedauerlicherweise sind die vertraulichen Daten nicht gesichert gespeichert und in einem für die Mitarbeiter des QS zugänglichen Ordner abgelegt worden." Man habe den Fehler vor zwei Wochen festgestellt, umgehend behoben und den Mitarbeiter darüber informiert. Die Erfassung von Arbeitsunfähigkeitstagen und weiteren Abwesenheitstagen erfolge bei QS im Rahmen der "üblichen und betrieblich notwendigen Maßnahmen". Sie diene ausschließlich der quantitativen Ermittlung von Fehlzeiten, die von Unternehmen erhoben werden müssten, so Unternehmen und Betriebsrat. Demnach handelt es sich bei dem Fall eher um eine Datenpanne als Spionage. Dennoch sollte das natürlich nicht noch einmal passieren.

Krankendaten bei Spiegel-Tochter: Datenpanne statt Spionage

Der Spiegel-Verlag hat auf einen Bericht von "spiegelblog.net" reagiert, wonach die Abo-Tochter Quality Service (QS) Krankendaten über ihre rund 40 Mitarbeiter sammle. In einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Betriebsrat räumt der Verlag Versäumnisse eines Mitarbeiters ein: "Bedauerlicherweise sind die vertraulichen Daten nicht gesichert gespeichert und in einem für die Mitarbeiter des QS zugänglichen Ordner abgelegt worden." Man habe den Fehler vor zwei Wochen festgestellt, umgehend behoben und den Mitarbeiter darüber informiert. Die Erfassung von Arbeitsunfähigkeitstagen und weiteren Abwesenheitstagen erfolge bei QS im Rahmen der "üblichen und betrieblich notwendigen Maßnahmen". Sie diene ausschließlich der quantitativen Ermittlung von Fehlzeiten, die von Unternehmen erhoben werden müssten, so Unternehmen und Betriebsrat. Demnach handelt es sich bei dem Fall eher um eine Datenpanne als Spionage. Dennoch sollte das natürlich nicht noch einmal passieren.

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