16.10.2018

Spezial
Sechs Media-Trends, die Publisher kennen sollten

 

1. Budgetwanderungen im Wirtschaftsboom Vorneweg die wirklich gute Nachricht: Die kommerzielle Kommunikation in Deutschland wächst. Netto und stetig. Doch bei Weitem nicht alle Akteure profitieren von einer Erhöhung der gesamten...



 
 
MS, Smartclip, IP Deutschland und seit diesem Jahr auch Spiegel Media. „Wir bieten als One-Stop-Shop eine
große Bandbreite an gattungsübergreifenden Vermarktungskonzepten – und beforschen die-
se Kampagnen gattungsübergreifend“, trommelt Dang. „Durch die Bündelung der Angebote setzen wir einen Gegentrend zur Fragmentierung.“
Agenturchef Christian Scholz lobt die Defragmentierung: „Kooperationen wie die Ad Alliance funktionieren aus unserer Sicht sehr gut.“ Es gebe deutlich weniger Ansprechpartner und die Werbeträger könnten einfacher koordiniert werden. „So entsteht ein echter Mehrwert im Bereich der Mediaplanung, den wir bei Initiative Media für unsere Kunden nutzen“, hebt Scholz hervor. Unternehmensberater Thorsten Gerke stimmt zu: „Ab einer gewissen Budgethöhe können Initiativen wie die Ad Alliance eine gute Möglichkeit sein, mit den Big Spendern ins Geschäft zu kommen.“ Aber Kooperationen und Werbeverbünde seien nicht zwingend erfolgversprechend für regionale oder spezialisierte Verlage: „Mittelständler können autonom schneller, wendiger und passender für die Kunden sein“, weiß der Dozent und Fachautor. „Auch hier gibt es keine Lösung per se.“

Michael Stadik
ist freier Journalist

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