12.03.2020

Case 3
Geld verdienen mit digitalen Nischenmedien

 

Was in der Heimat funktioniert, will das dänische Watch Medier nun auch in Deutschland zum Erfolg machen: Wirtschaftsinformationen für einzelne Business-to-Business-Märkte aktuell, unabhängig und rein digital publizieren....



 
 
Das Vorbild: Gründer aus Dänemark
„Finanz Business“ orientiert sich am dänischen „Finans Watch“, das 2010 erste von Watch Medier gegründete Nischenmedium. Inzwischen ist ein Dutzend B-to-B-Angebote hinzugekommen, das neben „Finans Watch“ größte ist „Shipping Watch“. Auch über Immobilien, Food, IT, Medien, Medizin/Gesundheit und Agrar gibt es eigene Dienste. Das Geschäft mit den sogenannten Verticals sei ertrags- und wachstumsstark, sagt Geschäftsführer Anders Heering, ohne genaue Zahlen zu nennen. Immerhin so viel: 2019 habe der Umsatz um 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt. „Als wir vor gut neun Jahren starteten, waren wir drei Journalisten und hatten mit ,Finans Watch‘ einen Kanal, heute sind es insgesamt 14 Nischenmedien und mehr als 65 Journalisten. Dadurch sind wir eine der größten Wirtschaftsredaktionen in Dänemark.“ Inklusive den Sales- und Entwicklungsteams arbeiten für Watch Medier rund 100 Leute.
Der Import aus Dänemark ist unter www.finanzbusiness.de zu Hause. Journalistisch liegt der Fokus auf „unabhängiger Bericht­erstattung über den Bankenmarkt in Deutschland. Zu unserer Zielgruppe rechnen wir alle, die sich für das Geschehen und die Geschäftsaussichten im Finanzsektor interessieren“, so Anders Heering. Die Redaktion hat Anfang März ihre Arbeit am Standort Frankfurt aufgenommen. Wohl bis zu zehn Stellen sind für die Redaktion vorgesehen, eine konkrete Zahl nennt der Verlag nicht. „Wir haben bereits gute Leute gefunden, eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Journalisten und jungen Talenten“, sagt Anders Heering. Es seien noch Stellen offen.

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