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29.09.2000


print kompakt: ■ Die defizitäre CSU-Parteizeitung

 

print kompakt: ■ Die defizitäre CSU-Parteizeitung "Bayernkurier" wird künftig in Zusammenarbeit mit der "F.A.Z."-Tochter Leadermedia herausgegeben. Die Auflage soll von 130.000 Exemplaren auf 80.000 sinken, im November...



 
 
k "Gold.de". Bisher arbeitete Hundt als einer I von drei stellvertretenden CRs. Vorgänger Olaf Deininger, 37, wurde vom Verlag Popnet Crossmedia, Hamburg, in den Urlaub geschickt. Die lange erfolglose Suche nach einem externen Chefredakteur und die hektischen Veränderungen am Blatt deuten darauf hin, dass die Luft für das ehrgeizige Projekt immer dünner wird. Von den 300.000 geplanten Exemplaren verkauft "Gold.de" nur die Hälfte, davon viele über Sonderverkäufe. ■ Jan Kolbaum, 51, bisher Chefredakteur bei "Selber machen", leitet ab sofort das Corporate Publishing beim Jahreszeiten Verlag und verantwortet damit die Entwicklung von Kundenmagazinen. Seinen Posten bei "Selber machen" übernimmt der bisherige Vize-Chefredakteur Harald Apelt, 46. Ein Leserbrief erreichte den kressreport zum Artikel "Rote Pickel und jede Menge Ärger": "In Ausgabe 38 vom 22.09.2000 berichten Sie über ein Konzept mit dem Ziel der Erweiterung von Marktanteilen für "Die Woche", das Sie Herrn Kai Axel Aanderud, bisher Geschäftsführer "Die Woche", zuschreiben. Diese Ziele sollen laut Ihrer Meldung im Rahmen einer zu beauftragenden Marktforschungsanalyse erreicht werden. Richtig ist, dass ein solches Konzept weder dem Chefredakteur und Herausgeber von "Die Woche", Manfred Bissinger, noch der Geschäftsführung des Jahreszeiten Verlages bekannt wurde, geschweige denn vorlag. Auch die Übersicht der Medienbeteiligungen der Ganske Verlagsgruppe ist in Ihrem Artikel teilweise falsch oder unvollständig wiedergegeben. Darüber hinaus geben auch Ihre Informationen zur Auflage der "Woche" Anlass zur Korrektur: Neutralisiert um die Übernahme der "Wochenpost"-Abonnenten, die im Geschäftsjahr 1997 eine einmalige Spitze ausweist, zeigt sich langfristig eine eindeutig positive Entwicklung der Abonnement-Auflage. Wie in allem, kommt es eben auf die Perspektive des Betrachters und den Betrachtungs- und Vergleichszeitraum an. Verluste im Einzelverkauf musste im Vergleichszeitraum nicht nur "Die Woche" hinnehmen, wie sich unschwer in einschlägigen Fachblättern und Analysen nachlesen lässt. Eine isolierte Betrachtung der "Woche" ist vor diesem Hintergrund irreführend. Andere Titel des Segments haben z.T. weit dramatischere Entwicklungen aufzuweisen. Dies zu verschweigen, spricht Bände. Mit freundlichen Grüßen Hermann Schmidt, Geschäftsführer Vertrieb, Jahreszeiten Verlag GmbH

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