tv & radio
 
01.09.2000


Den Hörerschwund bremsen will Christoph Singelnstein,

 

Den Hörerschwund bremsen will Christoph Singelnstein, Chefredakteur der Antenne Brandenburg. Der einstige Marktführer in Brandenburg hat in den vergangenen vier Jahren schwer Federn lassen müssen: Schalteten 1996 noch 220.000...



 
 
f sprechend gingen die Werbeeinnahmen in den Keller. Allein im ersten Halbjahr 2000 sanken die Einnahmen gegenüber dem Vorjah-res-Halbjahr um 26 %. Der größte Rivale, das private BB Radio, legte indes bei Reichweite und Werbeeinnahmen nochmals deutlich zu. Anfang Oktober tritt Singeinstein deshalb mit einem reformierten Programm an, das sich an ältere Hörer als bisher wenden soll. Weil er im Kampf um die 14- bis 49-Jährigen BB Radio unterlegen ist, wendet er sich künftig mit melodiöserer Musik hauptsächlich an die 40- bis 60-Jährigen. Den Anteil deutscher Titel steigert er von 20 auf 30 %. Magazinbeiträge soll es nur in Ausnahmefällen geben, statt dessen konzentriert er Informationen in den Nachrichtensendungen zur vollen und zur halben Stunde. Nachmittags melden sich drei Stunden lang die Studios in Frankfurt/Oder und Cottbus mit eigenen Sendungen. Um die Wiedererkennbarkeit der Moderatoren zu steigern, werden sich künftig deutlich weniger Mitarbeiter am Mikrofon abwechseln. Die Morgensendung moderiert drei Wochen pro Monat das Eigengewächs Matthias Priebe, eine Woche Mike Teschner. Vom 16. September an wirft Singeinstein das bisherige Programm-Schema mit einem Olympiaradio über den Haufen, am 3. Oktober startet das neue Programm. Eckhard Müller Landeskinder hatten Vorfahrt bei der Vergabe der beiden Mittelwellenfrequenzen in Nordrhein-Westfalen. Zum Zug gekommen sind der Mantelprogrammanbieter radio NRW und Viva, die künftig gemeinsam Viva Radio ausstrahlen wollen. Radio nrw hat zwar bereits ein Jugendprogramm, Power Radio, doch das soll sich auf die 10- bis 19-Jährigen konzentrieren, während Viva Radio die 14- bis 29-Jäh- (Fortsetzung auf Seite 35)

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